"Nina & Aykut" Haftbefehl und seine Frau sprechen in neuem Podcast über ihr Leben

Aykut Anhan aka Haftbefehl mit seiner Frau Nina
Aykut Anhan aka Haftbefehl mit seiner Frau Nina
© imago images/BREUEL-BILD/Frederic Kern
Rapper Haftbefehl und seine Frau Nina Anhan gewähren in einem neuen Podcast intime Einblicke in ihre Beziehung. Der 40-Jährige verrät, dass er sich ein weiteres Kind wünscht.

Rapper Haftbefehl und seine Ehefrau Nina Anhan zeigen sich von einer intimen Seite: In ihrem gemeinsamen Videopodcast "Nina & Aykut", seit Donnerstag auf RTL+ abrufbar, sprechen die beiden ausführlich über ihre Beziehung und die Höhen und Tiefen ihrer Ehe.

Kennengelernt haben sich der Offenbacher Rapper, der mit bürgerlichem Namen Aykut Anhan heißt, und Nina im Jahr 2010. 2016 gaben sie sich das Jawort, heute sind sie Eltern von zwei Kindern. Über ihre große Verliebtheit am Anfang und den Weg in die Ehe spricht Nina in der dritten Folge des Podcasts: "Ich konnte mir ein Leben ohne ihn gar nicht mehr vorstellen. Aber dass es so eine Zukunft hat, dass ich von ihm Mama werde, das hätte ich nicht gedacht. Aber siehe da, haben wir zwei gesunde Kinder..."

Gerade in der Anfangszeit der Beziehung kämpfte das Paar mit Eifersucht. Nina spricht offen darüber, was sie damals belastete: "Die Groupies und so... das war auch so ein Triggerpunkt bei mir, ein Streitthema." Und sie wird deutlich: "Die Groupies, die sind nicht ohne. Die gehen über Leichen." Dabei betont sie, dass ihr Mann ihr eigentlich nie einen Grund gegeben habe, eifersüchtig zu sein. "Aber ich hab's nie verstehen wollen. Die Eifersucht war wirklich ein großes Thema bei uns." Heute sieht das anders aus: "Jetzt kann Paris Hilton oder Rihanna kommen und ihn umarmen. Es interessiert mich nicht", fügt sie lachend hinzu.

"Eine Krankheit" – Nina Anhan über Haftbefehls Sucht

Einen Aspekt würde Nina allerdings am liebsten aus Aykuts Vergangenheit streichen: seinen Drogenkonsum. Auf die Frage, was sie aus seinem Leben löschen würde, antwortet sie ohne Zögern: "Der Drogenkonsum, den hätte ich komplett ausgelöscht. Weil ich glaube, dann wäre alles anders. Wäre das alles nicht passiert, wären wir jetzt viel, viel weiter und wir hätten viel, viel mehr erreichen können."

Gleichzeitig zeigt Nina Verständnis für die Komplexität von Suchterkrankungen: "Man darf nicht vergessen, das ist eine Krankheit. Natürlich ist es keine Kleinigkeit, aber man kann nicht einfach immer direkt wegrennen. Man muss da sein für die Person, weil es eine Krankheit ist." Um ihren Mann besser unterstützen zu können, habe sie sich intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt, viel gelesen und Hörbücher gehört.

2023 hatte Haftbefehl eine Überdosis erlitten und war klinisch tot, bevor er wiederbelebt werden konnte. Im Podcast macht er unmissverständlich klar, dass sein Konsum der Vergangenheit angehört.

Haftbefehl hätte gerne noch ein Kind

Trotz aller überstandenen Krisen gibt es einen Punkt, bei dem sich das Ehepaar nicht einig ist: die Familienplanung. Haftbefehl würde gerne noch einmal Nachwuchs bekommen. "Ich will ja noch eins, aber sie will nicht", verrät der Rapper im Podcast.

Der Videopodcast "Nina & Aykut" folgt auf den riesigen Erfolg der Netflix-Dokumentation "Babo – Die Haftbefehl-Story", die im Oktober 2025 veröffentlicht wurde und zum Streaming-Hit avancierte. Darin zeigte der Rapper, der als einer der größten Stars der Deutschrap-Szene gilt, bereits sein Leben, seinen musikalischen Aufstieg sowie seine psychischen Probleme und die Drogenabhängigkeit, die ihn fast das Leben kostete.

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