Notfall mit ihrer Tochter in Thailand Judith Williams berichtet aus dem Krankenhaus

Judith Williams meldet sich aus einer Klinik in Phuket.
Judith Williams meldet sich aus einer Klinik in Phuket.
© Imago images/Sven Simon / Malte Ossowski
Judith Williams hat in einer Notfallsituation mit ihrer Tochter die "Herzlichkeit und Hilfe der Menschen" in Thailand zu spüren bekommen.

Unternehmerin Judith Williams (54) hat sich in einem Instagram-Video sichtlich mitgenommen bei ihrer Community gemeldet. "Die letzten 48 Stunden waren intensiv in jeder Hinsicht", schreibt die "Die Höhle der Löwen"-Investorin und betont zugleich ihre Dankbarkeit für die "Herzlichkeit und Hilfe der Menschen hier". Im Clip führt sie aus, dass sie die letzten 48 Stunden nichts gegessen habe und "hier im Krankenhaus in Phuket" sei.

Rettende Hilfe vor Ort

Sie habe gerade so viel erlebt und sei tief berührt von dieser "thailändischen Mentalität und von der unfassbaren Herzlichkeit, wenn du in einer Notsituation bist", erklärt die Unternehmerin. Diese Notsituation habe es in ihrer Familie gegeben. Eine Krankenschwester habe mit ihrem Mann Williams' Tochter quer durchs Land gefahren, "weil die Bürokratie meiner Krankenkasse so lange gedauert hätte", dass die Frau kurzerhand zur Tat schritt und die Tochter der Unternehmerin mitgenommen habe. Auch im Krankenhaus habe die Frau geholfen und dem Personal alles über den Notfall erzählt. Sie habe der Helferin Trinkgeld geben wollen, was diese ablehnte, sagt Williams, die sich tief beeindruckt von der selbstlosen Hilfsbereitschaft zeigte.

Das Video nutzte Williams vor allem, um sich ihrem Ärger hinsichtlich ihrer Krankenversicherung Luft zu machen. "Wenn ich in Deutschland angerufen habe, haben die ganzen Notrufnummern nicht funktioniert." Wenn dann eine Leitung vorhanden gewesen sei, "bist du in der Warteschlange und dann geht die Bürokratieschleife einer privaten Versicherung los. [...] Bei dem Preis, was man bezahlt, frage ich mich, was das soll", ärgert sich die Investorin.

Seit über 20 Jahren sei sie bei der gleichen Versicherung und habe trotzdem mit einem Mitarbeiter am Telefon noch über ihr Versicherungsverhältnis diskutieren müssen und das obwohl ihre Tochter kaum atmen konnte und dringend in der Klinik aufgenommen werden musste. Sie beendete das Telefonat und behalf sich selbst mit ihrer Kreditkarte, um ihr Kind im Krankenhaus versorgt zu wissen, berichtet Williams und betont, dass sie sich ihrer privilegierten Situation bewusst ist. Was ihrer Tochter genau passiert ist und um welche der beiden es sich handelte, gab die Unternehmerin nicht bekannt.

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