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"Die Höhle der Löwen" Nico Rosberg meditiert sich zum ersten Löwen-Deal – nach der Show kommt alles anders

Höhle der Löwen
Die "Höhle der Löwen"-Investoren Nico Rosberg (rechts) und Georg Kofler im Meditationsmodus
© Bernd-Michael Maurer / TV Now
Eine App gegen Handysucht, da sind Nico Rosberg und Carsten Maschmeyer dabei – allerdings nur im Fernsehen. Denn in echt kommt es mal wieder anders, als in der "Höhle der Löwen" zu sehen.

In der zweiten "Höhle der Löwen"-Folge mit Nico Rosberg darf auch der neue Junglöwe endlich zuschlagen – und das sogar im Wortsinne. An einer Tennistrainingswand für den heimischen Garten stellt sich der Rennsportler im Ruhestand jedenfalls deutlich geschickter an als seine Investoren-Kollegen.

Während Judith Williams die Bälle recht unbeholfen in der Studiodeko verteilt, trifft Rosberg mit feschem Schwung zuverlässig das Ziel, eine Konstruktion namens "Hitpartner", die den Ball wieder zurückspielt. Der Junge aus Monaco hat schon mal einen Tennisschläger in der Hand gehalten – so viel ist klar. Investieren möchte aber auch Rosberg in den "Hitpartner" nicht, weshalb es ohne Deal nach Hause geht.

Investorentechnisch traut sich Rosberg dagegen bei der Meditations-App "Not less but better" vor. Das von einer Psychologin entwickelte Programm gegen Handysucht begeistert Rosberg ganz besonders. Er selbst nämlich habe sein Smartphone-Nutzungsverhalten nicht unter Kontrolle gehabt, weshalb er wieder auf ein ganz altertümliches Mobiltelefon umgestiegen sei, berichtet Rosberg und zieht zum Beweis sein Dumb-Phone aus der Tasche. Selbst herkömmliches Meditieren habe gegen seine Handysucht nichts geholfen, so Rosberg. "Ich habe 45 Minuten morgens und abends meditiert, aber dazwischen war ich immer noch der Verrückte."

Deal platzt nach der Show

Gemeinsam mit Carsten Maschmeyer würde er daher liebend gern in das Smartphonesuchtbekämpfungsprogramm investieren, doch die Verhandlungen gestalten sich wenig harmonisch. Die Gründer wollen für 150.000 Euro nur zehn Prozent ihrer Firma abgeben, die Löwen wollen 25 Prozent haben. Nach einigem Hin und Her einigt man sich schließlich bei 20 Prozent auf einen Deal. Doch hinter den Kulissen ging das Gefeilsche offenbar weiter. Wie der stern erfuhr, wollten die Gründer nach der Show eine höhere Bewertung durchsetzen und ließen den Deal platzen.

Zwei andere Deals dagegen haben auch die Verhandlungen nach der Show überstanden. Ralf Dümmel investiert in den Schreibpilot, ein Schreiblernheft für Grundschüler, das mit vorgestanzten Rillen bei der Stiftführung hilft. Und gemeinsam mit Carsten Maschmeyer und Dagmar Wöhrl investiert Dümmel auch noch in Bruxane, eine Zahnschiene gegen Knirschen. Mit kleinen Vibrationen ermahnt die Schiene das Gehirn im nächtlichen Schlaf, das ungesunde Aufeinanderpressen des Gebisses bitteschön zu unterlassen. Da alle drei Investoren selbst Knirscher sind, können sie das Problem gut nachvollziehen.

Ohne Deal müssen die Gründer von Vly abziehen, die eine Milchalternative aus Erbsenprotein und Rapsöl entwickelt haben. Produkt und Gründer kommen zwar gut an, doch mit der aufgerufenen Bewertung – eine halbe Million für acht Prozent der Firma – können sich die Investoren nicht anfreunden. Für gute Laune sorgt immerhin die mitgebrachte Kuh – ein rätisches Grauvieh aus der Schweiz. Und bei der Streicheleinheit beweist Judith Williams auch deutlich mehr Feingefühl als an der Tenniswand.

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