Heather Mills Saublöd gelaufen

Der schmutzige Scheidungskrieg mit dem Ex-Beatle Paul McCartney ist noch nicht beendet, da kämpft Heather Mills wieder an der Tierschutzfront - diesmal im Schweinestall. Nun droht ihr der Besitzer mit einer Klage.

Monatelang war sie nur wegen des Scheidungskampfes mit Paul McCartney (64) in den Medien, jetzt machte Heather Mills (39) wieder als Tierschützerin von sich reden. Zusammen mit Aktivisten der Vegetarierorganisation Viva! drang sie im Schutz der Dunkelheit in eine Schweinfarm ein. Mills habe dort ein Video aufgenommen, auf dem sie die "Grausamkeit" der Massentierhaltung anprangere, berichtete die Boulevardzeitung "The Sun"

43 Millionen Euro Abfindung

Die Publicity-Aktion könnte ein Nachspiel haben. Michael Underhill, der Besitzer der Farm in der Grafschaft Somerset, erklärte: "Ich werde die Leute verklagen!" Nach seiner Darstellung haben Mills und ihre Vegetarierfreunde die Farm ohne ausreichende Desinfizierung betreten und das Risiko von Infektionskrankheiten für die Schweine heraufbeschworen. Auf dem Video soll aber zu sehen sein, wie die Viva!-Leute sich Schutzanzüge überziehen.

An Mills’ privater Front hatte sich ein Ende des seit zehn Monaten tobenden Scheidungskrieges angedeutet. Nach Londoner Presseberichten sollen sich McCartney und das ehemalige Fotomodell auf eine Abfindung in Geld und Sachwerten im Gesamtwert von 29 Millionen Pfund (rund 43 Millionen Euro) verständigt haben. Die Anwälte der beiden seien dabei, die Einzelheiten des Scheidungsabkommens auszuarbeiten, hieß es.

DPA DPA

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