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Abgewatscht - die Promi-Satire: Dicke Bälle und Penisvergrößerungen

Rechtzeitig zum Frühjahrsanfang geraten die Promi-Hormone so richtig in Wallung. Liebesleid und Liebesglück liegen nahe beieinander: Während sich Heather Mills vor Gericht teuer verkauft, zeigt sich Loddars Liliane im OP von ihrer billigen Seite.

Von Stefan Mielchen

"Wohl im Loddo gewonnen?" Die Frage, die in grauer Vorzeit als Werbespot in deutsche Wohnzimmer drang, hätte man in dieser Woche auch Heather Mills stellen können. 31,6 Millionen Euro als Abfindung für die gescheiterte Ehe mit Paul McCartney - das darf man wohl "glücklich geschieden" nennen. Mills jedoch zickt: Ihre dreijährige Tochter (die jährlich 35.000 Euro erhält) dürfe künftig nur zweiter Klasse reisen. Bei einer zweitklassigen Mutter ist das eigentlich angemessen. "Ich bin froh, dass es vorbei ist", sagte Mills nach der Scheidung. Und wir erst…

Loddar schenkt Liliane neue Bälle

Glückliches Loddar-Leben hingegen im Hause Matthäus! Der Ex-Fußballer spielt jetzt mit angemessen aufgepumpten Bällen: Liliane, 20-jährige Gespielin von Matthäus, ist frisch operiert und kann zu Ostern mit vergrößerten Brüsten auf Eiersuche gehen. Loddar findet, dass die OP seines Häschens "das natürlichste auf der Welt" sei. Vielleicht sind ja bald auch Gehirnvergrößerungen operativ möglich. Und bestimmt ist es demnächst genau so selbstverständlich, wenn eine Spielerfrau bekennt: "Die Penisverlängerung meines Mannes ist für mich das Natürlichste auf der Welt!"

Im zweiten bis dritten Frühling befindet sich derzeit offenbar Sascha Hehn, 53, der bereits 1973 wusste "Was Schuldmädchen verschweigen" und im gleichen Jahr auch in dem Farbfilm "Junge Mädchen mögen's heiß, Hausfrauen noch heißer" schwitzte. 35 Jahre später lebt er in heißer, ländlicher Abgeschiedenheit, führt aber trotzdem eine moderne, wilde Ehe. Die Beziehung zu seiner 25 Jahre jüngeren Freundin sei eine "sehr, sehr liberale", so Hehn, man lasse sich alle Freiheiten. Übersetzt ins bayerische Bauernhofidyll heißt das wohl, dass auch unterm fremden Dirndl kräftig gejodelt wird. "Das liegt in der Natur des Mannes. Der Mann braucht das", findet Sascha Hehn, der hiermit zur Zahlung von fünf Euro in die Chauvi-Kasse verdonnert wird!

Jean-Marie bekommt Schreinemakers live - täglich

Größten Respekt verdient indessen der neue, zwölf Jahre jüngere Mann an der Seite von Margarethe Schreinemakers, der man ihre fast 50 Lenze offiziell auch noch nicht ansieht. Dem Belgier Jean-Marie muss man wohl ein gerütteltes Maß Leidensfähigkeit attestieren. Schließlich lebt er seit geraumer Zeit mit der Moderatorin (und ihrer Stimme) unter einem Dach. Schreinemakers beschreibt ihren Neuen als "natürlich und bodenständig" - Gegensätze ziehen sich offensichtlich an. "Mit ihm kann ich über alles reden", sagt die Talkmasterin, was bei ihr wohl eher als Drohung aufgefasst werden muss. Täglich Schreinemakers live - da sind wir gespannt, wann Jean-Marie wegzappt.

Den interessantesten Beitrag aus der Rubrik Selbstwahrnehmung und Fremdwahrnehmung steuerte in dieser Woche Janet Jackson bei, die ernsthaft glaubt: "Viele halten mich für unschuldig und naiv, dabei liebe ich Sex!" Kindchen, wer hat dir das bloß eingeredet? Spätestens seit Nipplegate mit Justin wissen wir, dass du ein durchtriebenes, genau kalkulierendes Luder bist - gerade deshalb lieben wir dich! Was das betrifft, bewegt sich Jackson durchaus auf Augenhöhe mit Gabrielle Solis, dem frustrierten Ex-Model aus "Desperate Housewifes". Darstellerin Eva Longoria bekannte jetzt, einen Schuhtick zu haben - 400 Paar türmen sich in ihrem 40 Quadratmeter großen Ankleidezimmer. Kein Wunder, dass es da für einen Spiegel nicht mehr reichte: "Ich muss dringend in den Baumarkt, einen besorgen", wird Longoria zitiert. Hoffentlich kommt sie auf dem Weg nicht wieder bei Deichmann vorbei.

Der Modeunfall der Woche spielte sich ausgerechnet bei der stets wie aus dem Ei gepellt wirkenden ZDF-Wunderwaffe Carmen Nebel ab: Baywatch-Star Pamela Anderson trat in einem Aufzug auf, der nicht nur Pams riesige Rettungsbojen beinahe bersten ließ, sondern auch Einblicke an Stellen gewährte, die wir besser nie gesehen hätten. Mit dem Zweiten sieht man besser? Wir sind gespannt, wann Carmen Nebel auch Yvonne Dupont, Dee Dee Gomes oder Cheyenne LaCroix an ihrer Seite begrüßt - jene Fachfrauen, die das Deutsche Sportfernsehen erst spät abends ranlässt… War sonst noch was? Na klar: Cécilia, die Ex von Nicolas Sarkozy, hat Versace den Laufpass gegeben und will ihr Hochzeitskleid jetzt von einem anderen Modehaus fertigen lassen - um weniger Werberummel zu verursachen. KiK hat da bestimmt noch was Feines auf der Stange. Und Oscar-Preisträgerin Halle Barry gab ihrer am Sonntag geborenen Tochter einen Namen, den man sich im Nahen Osten zu Herzen nehmen sollte: Nahla Ariela. Die frohe Botschaft zu Ostern: Nahla bedeutet auf arabisch "Honigbiene", Ariela ist das hebräische Wort für "Löwin". Mutter und Kind sind wohlauf. Was für ein frohes Fest!