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Masturbation vor laufender Kamera: "Botox-Boy" verlässt Helmut Berger

Die verflixte neunte Woche: Helmut Bergers symbolische Ehe ist nach nicht mal drei Monaten am Ende. Partner Florian Wess hat sich von der Filmlegende getrennt. Grund: Berger onanierte vor laufender Kamera.

Helmut Berger und Florian Wess

Mit Fluppe und ganz in Weiß: Helmut Berger (r.) und Florian Wess bei ihrer symbolischen Hochzeit

Es sollte alles so schön werden: Florian Wess und Helmut Berger gaben sich im Juli das Jawort. Auf Ibiza leistete der 71-jährige, einst als "Schönster Mann der Welt" gefeierte, österreichische Schauspieler dem deutschen Designer Florian Wess den Treueschwur. Da Berger seit 1994 mit der Italienerin Francesca Guidato verheiratet ist, konnte die Trauung nur symbolisch vollzogen werden. Doch das sollte der großen Liebe zu seinem 37 Jahre jüngeren Freund keinen Abbruch tun. Ganz in Weiß stand das Paar vorm Traualtar, Berger und Wess tanzten zu den Klängen von Albano und Romina Powers Hit "Sempre Sempre". Doch aus dem für immer sind gerade mal neun Wochen geworden.

Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, hat sich das Paar getrennt. Berger wurde demnach von Wess verlassen. Grund dafür ist eine Dokumentation. Auf den Filmfestspielen in Venedig wurde vor wenigen Tagen der neue Film "Helmut Berger, Actor" von Andreas Horvath vorgestellt. Der Streifen, an dem Helmut Berger selbst mitgewirkt hat, beleuchtet das Leben des Schauspielers auf intime Weise und sorgte für viel Aufsehen.

Berger ist darin nicht nur in schmutziger Unterwäsche zu sehen, sondern auch wie er vor laufender Kamera onaniert. Zu viel für Lebenspartner Florian Wess, der wegen seiner zahlreichen Schönheitsoperation auch "Botox-Boy" genannt wird. "Wir hatten vorher schon unsere Probleme, aber diese Nummer war einfach zu intim. Sich im Film einen runterzuholen, das geht nicht", sagte der 34-Jährige zu "Bild".

Manager von Helmut Berger schockiert

Auch Bergers Manager ist von der Dokumentation schockiert. "Hier wurden die Institution und der Schauspieler Helmut Berger nachhaltig zerstört, er ist nicht mehr vermittelbar. Es ist die Enthauptung des Helmut Berger. Das ist menschenverachtend und absolut widerlich. Ich habe mir niemals gedacht, dass so ein Material tatsächlich ausgestrahlt wird", sagte Helmut Werner, der seit vielen Jahren für Berger arbeitet, der österreichischen Zeitung "Krone".               

Berger selbst äußerte sich bislang nicht zu dem Film, auch den Filmfestspielen in Venedig blieb er fern.

mai
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