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Bandleader der "Harald Schmidt Show": Was macht eigentlich ... Helmut Zerlett?

Der Kölner Helmut Zerlett gab zwischen 1995 und 2014 den Bandleader in der "Harald Schmidt Show".

Von Daniel Sippel

Helmut Zerlett war Bandleader der "Harald Schmidt Show"

Helmut Zerlett, 60, daheim in Rösrath bei Köln, wo er mit seiner Familie lebt.

Sie standen fast eine Ewigkeit zusammen mit Harald Schmidt auf der Bühne. Wünschen Sie sich manchmal diese Zeit zurück?

Es war eine super Zeit. Am Anfang dachte ich, dass es nur ein halbes Jahr gehen würde. Wir hatten ganz üble Kritiken. Die ganze Presse war gegen uns, gegen Harald, sodass wir dachten: Erstens guckt's keiner, zweitens sind wir alle doof, also ist das eh bald vorbei. Und dann sind doch schnell 17 Jahre daraus geworden. Im Nachhinein finde ich das natürlich klasse. Durch die Show kam ich mit Leuten zusammen, zu denen ich als Normalsterblicher keinen Kontakt bekommen hätte.

Sie durften auch Prominente interviewen!

Stimmt. Einmal sollte ich Matt Damon darauf hinweisen, dass sein Vorname auf Deutsch "Hackfleisch" bedeutet.(lacht)

War Ihnen das peinlich?

Und wie! Aber was macht man nicht alles für einen Lacher.

Ging es nach Drehschluss so wild und hedonistisch weiter?

Meinen Sie Sexorgien auf der Besetzungscouch?

Davon hab ich leider nichts mitbekommen. Nein, wenn man täglich so einen Job macht, erfordert das enorm viel Konzentration. Exzesse sind allein physisch nicht machbar. Das hält kein Schwein durch. Aber es ist schon toll, in einer Firma zu arbeiten, wo man über den Flur geht, und aus jedem Zimmer dröhnt ein hysterisches Lachen, weil irgendwelche Witze vorbereitet werden. Das Team würde ich gern mal wiedersehen.

Haben Sie versucht, Harald Schmidt von einem Comeback zu überzeugen?

Harald weiß genau, was er tut. Wir liefen ja bei Sky zum Schluss quasi unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Aber ich bin mir sicher, wenn es ein gutes Angebot gäbe, wären wir wieder dabei. Ich bin jedoch auch glücklich mit dem, was ich jetzt mache. Mir ist nicht langweilig.

Was machen Sie denn?

Ich bin seit ein paar Jahren neu verheiratet und habe eine kleine Tochter, die jetzt ein Jahr alt ist. Ich weiß also, was ich die nächsten Jahre zu tun habe. Und dann habe ich das große Glück, dass ich in der Filmbranche gute Aufträge bekomme. Gerade sitze ich an der Musik für den neuen Film von Margarethe von Trotta. Das ist mein eigentlicher Beruf: Filmkomponist. In den letzten zehn Jahren habe ich etwa 50 Filme und Serien vertont.

50? Das ist eine ganze Menge.

Ja, und trotzdem komme ich mir noch vor wie ein kleines Kind. Jedes Mal, wenn ich einen neuen Auftrag erhalte, denke ich: Ich kann das nicht. Am Anfang kommt erst mal der große Zweifel, weil es nicht so läuft, wie man es sich vorgestellt hat. Dann muss man noch schrauben, und dann wird die Zeit knapp. Ich sterbe tausend Tode. Aber dann klappt es doch irgendwie.

Trotz Ihrer vielen Kompositionen werden Sie immer auf Ihre Zeit neben Harald Schmidt reduziert. Nervt Sie das?

Nein, das kenne ich schon: Als ich in der Band von Westernhagen gespielt habe, war immer Westernhagen das Thema. Das ist doch ganz natürlich, dass über die Leute, die in der Öffentlichkeit stehen, geredet wird. Damit habe ich gar kein Problem. Das gehört zur Einstellung eines Musikers: sich in den Dienst der Sache zu stellen. Vielleicht hat das den Beigeschmack, dass man nicht wichtig ist. Aber ich bin ja auch nicht wichtig.

Schmidt wird im August 60. Würden Sie auf seiner Geburtstagsfeier spielen?

Klar! Wir sehen uns manchmal auch. Müssen dringend mal wieder was zusammen essen gehen.

Russe spielt Beethovens "Ode an die Freude" mit Pistole
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(