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"Asphalt Burning" Hollywood hat "ungeniert geklaut": Henning Baum über seinen aktuellen Netflix-Film

Asphalt Burning
Szene aus dem Film "Asphalt Burning", der auf Netflix zu sehen ist
© PR/ Netflix
Quietschende Reifen, Männer, die auf dicke Hose machen: In der Netflix-Actionkomödie "Asphalt Burning" wird kräftig aufs Gaspedal gedrückt. Schauspieler Henning Baum ist sich sicher, dass die Stunts so gut sind, dass sogar Hollywood von der europäischen Produktion kopiert hat. 

Alexandra Maria Lara, Milan Peschel, die Sänger von BossHoss und Henning Baum: Im Netflix-Film "Asphalt Burning" hat sich ziemlich viel deutsche Prominenz versammelt. Die Actionkomödie über illegale Autorennen stammt aus Norwegen und kommt für ihren letzten Teil in Deutschland vorbei, genauer gesagt: am Nürburgring. Die Reifen quietschen, die Sprüche sind klamaukig, und Henning Baum spielt darin wie so oft den markigen Macho-Typen. In einem Interview mit der "Bild am Sonntag" schwärmte Baum nun von der Produktion.

Auf die Frage, ob "Asphalt Burning" die europäische Antwort auf die bekannte Hollywood-Actionreihe "Fast & Furius" ist, antwortete der 48-Jährige: "Das kann man durchaus so sehen. Aber natürlich verfügt diese Produktion nur über ein deutlich geringeres Budget, bietet dafür in meinen Augen aber nicht weniger spektakuläre Action und Stunts."

 Der Film sei ja bereits der dritte Teil der vor allem in Skandinavien sehr erfolgreichen Action-Reihe, so Baum weiter und deutete dann an: "Der erste Teil von 2014 bot offenbar so gute neue Ideen, dass die 'Fast & Furious'-Macher aus den USA sich davon inspiriert gefühlt haben ..." Haben die Hollywood-Macher etwa von der norwegischen Produktion geklaut? 

"Es gibt ja auf Actionszenen kein Copyright"

Wenn es nach Baum geht, ja. "Es ist eindeutig zu sehen, wo recht ungeniert geklaut wurde. Aber es gibt ja auf Actionszenen kein Copyright – insofern mussten die Norweger das eben hinnehmen und das Kopieren als Kompliment betrachten", sagte er. Die Actionreihe "Fast & Furious" hat mittlerweile neun Filme hervorgebracht, gut möglich, dass die Macher sich auf der Suche nach immer wieder neuen Stuntszenen auch in Skandinavien umgeguckt haben. Denn dort waren die beiden Vorgänger von "Asphalt Burning" riesige Kinoerfolge. Und die verstanden sich übrigens durchaus als Parodien auf "Fast & Furious". Da schließt sich der Kreis.

Quelle: "Bild" 

sst

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