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Mom-Shaming: Shitstorm gegen Meghan: Warum sie wegen dieses Auftritts so scharf kritisiert wird

Es war der erste informelle Auftritt von Herzogin Meghan und Archie Harrison. Im Netz sorgt er für Aufsehen. 

Herzogin Meghan Archie Harrison

Herzogin Meghan hält ihren Sohn Archie Harrison auf dem Arm

Picture Alliance

Herzogin Meghan kann zurzeit nur wenig richtig machen. Ganz gleich, wo die Ehefrau von Prinz Harry auftritt, sie wird von der britischen Presse und den traditionellen Royal-Fans aufs Schärfste beäugt. Ihr Besuch beim Tennisturnier in Wimbledon vergangene Woche sorgte für Aufsehen, weil die Herzogin Jeans trug und angeblich allen Umstehenden Foto-Verbot erteilte. Und die Taufe des kleinen Archie Harrison wenige Tage später wurde von vielen Briten als Paradebeispiel dafür gesehen, dass sich das Paar vom Volk abgrenze. 

Herzogin Meghan: Shitstorm, weil sie ihr Baby angeblich falsch trägt

Schuld daran, so die einhellige Meinung: Herzogin Meghan. Am Mittwochnachmittag nun der nächste öffentliche Termin, den Meghan wahrnahm. Gemeinsam mit Herzogin Kate und den Kindern besuchte sie ein Charity-Polospiel im englischen Surrey, bei dem sowohl Prinz Harry als auch Prinz William mitspielten. Entspannt und vertraut wirkten die Herzoginnen, die sich am Spielfeldrand um die vier Kinder George, Charlotte, Louis und den wenige Monate alten Archie kümmerten.

Doch schon wieder wird Meghan im Netz kritisiert. Der Grund: Sie halte ihren Sohn falsch. "Sie weiß noch nicht mal , wie sie ihr eigenes Baby tragen soll. So eine Schande!", schreibt ein Nutzer auf Instagram. Sie sähe so aus, "als würde sie ihn gleich fallen lassen", kritisiert ein anderer. Aber nicht nur die Art und Weise, wie Meghan ihren Sohn trägt, sorgt bei ihren Kritikern für Wut. "Sie hätte dem armen Baby einen Hut und Socken anziehen sollen", motzt eine Userin im Netz. 

Mom-Shaming ist nicht neu

Manche Kritiker haben aber auch vermeintlich gut gemeinte Ratschläge für die neue Mutter im Gepäck. Sie sollte ein Babytragetuch nutzen, dann könnte sie ihre Arme bewegen. Neben viel harscher Kritik wird die 37-Jährige allerdings auch verteidigt. Sie sei gerade erst Mutter geworden und müsse sich erstmal an ihre neue Rolle gewöhnen, argumentieren ihre Fans. Das Phänomen des Mom-Shaming, bei dem Mütter für jede Kleinigkeit unverhältnismäßig heftig kritisiert werden, ist nicht neu. Immer wieder müssen sich prominente Frauen auf Instagram und Co. gegen fiese Sprüche wehren. Man kann nur hoffen, dass die Kommentare an Meghan selbst vorbeigehen. 

ls