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Neue Details aus Royal-Buch Palast-Mitarbeiter unterstellen Meghan schwere Persönlichkeitsstörung und einen fiesen Ausstiegsplan

Prinz Harry und Meghan
Prinz Harry und seine Frau Meghan Anfang September in Düsseldorf
© Fabian Strauch/dpa
Ein neues Buch über die Royals enthält schwere Anschuldigungen gegen Prinz Harry und seine Frau Meghan. Mitarbeiter unterstellen der Schauspielerin, eine narzisstische Soziopathin zu sein, die einen Plan verfolgt.

Hat sie oder hat sie nicht das königliche Personal gemobbt? Diese Frage beschäftigt königliche Anhänger nun schon seit Jahren. Prinz Harry und seine Frau Meghan traten Anfang 2020 aus dem britischen Königshaus aus, aber die Äußerungen des ehemaligen Hofpersonals über das Verhalten der Herzogin reißen nicht ab. Immer mehr Details über ihr Benehmen am Hof kommen heraus. Neueste Erkenntnisse liefert das Buch von Valentine Low "Extracts of Courtiers: The Hidden Power Behind The Crown", das Anfang Oktober auf den Markt kommen soll. Das britische Newsportal "The Times" veröffentlichte im Vorwege Ausschnitte daraus, die kein gutes Licht auf Meghan und Prinz Harry werfen.

Schon vorab wurde bekannt, dass es zur Zeit des Paares am Hof eine WhatsApp-Gruppe der Angestellten gegeben haben soll, die sich der "Sussex Surviors' Club" nannte. In dieser Gruppe habe es auch ein Gespräch darüber gegeben, in dem das Personal der 41-Jährigen eine krankhafte Persönlichkeitsstörung unterstellte. Sie sollen Meghan als "narzisstische Soziopathin" bezeichnet haben. Eine Persönlichkeitsstruktur, die schwere psychische Schäden bei Mitmenschen hinterlassen kann. Narzissten neigen runtergebrochen zu manipulativem, berechnendem und vorteilsorientiertem Verhalten. Soziopathen wird unter anderem eine Empathielosigkeit, Rücksichtlosigkeit und eine Missachtung sozialer Normen nachgesagt. 

Zu den Kernmitgliedern des "Sussex Survivors' Club" soll unter anderem Samantha Cohen gehört haben. Cohen wurde von der Queen persönlich gebeten, als Privatsekretärin des Paares zu arbeiten. Sie begleitete die beiden von ihrer Hochzeit im Mai 2018 bis zum Ende ihrer Südafrika-Tournee im September 2019. Außerdem soll Sara Latham, die für die Kommunikation zuständig war, ein Teil der Gruppe gewesen sein. Aber auch von der stellvertretenden Pressesprecherin Marnie Gaffney ist die Rede.

Meghan soll von Anfang an einen Plan für ihr Verhalten gehabt haben

Noch pikanter als das Mutmaßen über eine derartige Persönlichkeitsstörung ist die Annahme des Personals, dass Meghan sich von Anfang an im Palast unbeliebt machen wollte und ein Plan hinter ihrem Verhalten gesteckt haben könnte. Die Mitarbeiter, die in Lows Buch zitiert werden, sollen gesagt haben, dass man es der Herzogin von Sussex einfach nicht recht machen konnte, sie sind überzeugt davon, dass Meghan beweisen wollte, vom königlichen Hof "im Stich gelassen" worden zu sein. "Es war ein Fehler zu denken, dass die Herzogin glücklich sein wollte", so eine Angestellte. Sie soll ihren Ausstieg aus dem Königshaus sorgfältig geplant haben. Eine ehemalige Mitarbeiterin sagte der Autorin: "Sie wollte abgelehnt werden, weil sie vom ersten Tag an von dieser Story der Ausgrenzung besessen war."

Die Angestellten sehen die Schuld für Meghans Unwohlsein am Hofe nicht bei sich. Sie sind "ein Stab anständiger Menschen, die alles getan haben, damit sich die Schauspielerin wohlfühle". Doch in dem Buch von Low heißt es auch, dass viele junge Frauen an dieser Aufgabe zerbrachen, sogar "psychisch zerstört" wurden. Als ein leitender Mitarbeiter von Prinz Harry und Meghan Berichten zufolge vorschlug, dass die Mitarbeiter mit mehr Respekt behandelt werden sollten, antwortete Meghan: "Es ist nicht meine Aufgabe, Menschen zu verhätscheln."

Das Buch "Extracts of Courtiers: The Hidden Power Behind The Crown" beschreibt aber auch, dass Prinz Harrys Verhalten gegenüber dem Personal ähnlich unangemessen gewesen sein soll. Sam Cohen soll dazu gesagt haben: "Es ist, als würde man für zwei Teenager arbeiten. Sie waren unmöglich und brachten mich an meine Grenzen. Ich war unglücklich." Prinz Harry soll außerdem bekannt für "schreckliche E-Mails" beim Palast-Personal gewesen sein.

Meghan wollte nicht ohne extra Bezahlung arbeiten

Ein Grund für den Ausstiegswunsch aus dem britischen Königshaus soll übrigens das Geld gewesen sein. Royals erhalten eine Apanage, werden aber nicht pro Tätigkeit extra bezahlt. Das soll Meghan Markle sehr empört haben. Das neue Buch behauptet, Meghan habe während der königlichen Tour durch Australien im Oktober 2018 nicht verstanden, warum sie den Leuten die Hand schütteln oder Rundgänge machen musste. Berichten zufolge hörten Mitarbeiter sie sagen: "Ich kann nicht glauben, dass ich dafür nicht bezahlt werde." Auf dem freien Markt können Prinz Harry und Meghan nach dem Ausstieg aus dem Königshaus ihre Einnahmen nun selbst regulieren. Sie arbeiten unter anderem an Podcasts, der Prinz an seinen Memoiren und Meghan als Synchronsprecherin.

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Der Buckingham Palast hatte eine Untersuchung des Mobbing-Vorwurfs eingeleitet, die längst beendet sein soll. Die Ergebnisse werden vom Königshof jedoch unter Verschluss gehalten. Insgesamt wurden im Rahmen der offiziellen Untersuchung der Behauptungen durch den königlichen Haushalt nur mit "vier oder fünf" ehemaligen Mitgliedern des Sussex-Teams gesprochen, so berichtet es die "Daily Mail". Für das Paar hätten zeitweise bis zu 25 Personen gearbeitet – von denen viele als potenzielle Zeugen gelten könnten. Bekannt ist auch, dass der Personalverschleiß des Paares ein königlicher Rekord war. 

Quellen: The Times, Daily Mail

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