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"The Bench" "Schlecht gereimte Kabeljau-Predigten": Meghans Kinderbuch floppt bei Kritikern

Herzogin Meghans Kinderbuch "The Bench"
Herzogin Meghans Kinderbuch "The Bench" floppt bei Kritikern
© Nils Jorgensen / Picture Alliance
Herzogin Meghan hat mit "The Bench" ihr erstes Kinderbuch veröffentlicht. Doch auf die Amazon-Bestsellerliste schaffte es das Werk nicht. Die Kritiken sind durchwachsen.

Besonders kritische Stimmen nennen "The Bench", das erste Kinderbuch von Herzogin Meghan, ein "Eitelkeitsprojekt". Es schaffte es nach der Veröffentlichung nicht auf die Amazon-Bestsellerliste. Eigentlich hätte das ob der Berühmtheit der Autorin fast erwartet werden können. 

Herzogin Meghan hat es nicht auf die Bestsellerliste geschafft

"The Bench" beleuchtet "die besondere Beziehung zwischen Vater und Sohn, gesehen durch die Augen einer Mutter". Illustrationen zeigen Prinz Harry, der mit Söhnchen Archie die Hühner füttert. Auch Herzogin Meghan ist auf einem der Bilder und hält die neugeborene Tochter Lilibet Diana im Arm. 

Kritikerin Claire Allfree beschrieb das Buch im britischen "Telegraph" wie folgt: Es sei keine Geschichte. "Vielmehr handelt es sich um eine Reihe von Imperativen, die als liebevolle Verse getarnt sind, in denen Meghan Harry (der durchgehend als eine Art inklusive, väterliche Figur für alle dargestellt wird) und damit auch dem Rest von uns Ratschläge gibt, wie man mit der kniffligen Aufgabe, ein Kind zu lieben, umgehen sollte."

Von Kritikern verrissen

Nicht die einzige Kritik. "Am Ende taucht Meghan selbst auf, die sich um das Gemüsebeet kümmert (ich kann es einfach nicht glauben - die Sussexes haben doch sicher einen Gärtner, der die Kartoffeln zieht) und natürlich ein Kind im Arm hält, vermutlich die kleine Lilibet", schreibt Allfree.

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"Man fragt sich, wie irgendein Verleger auf die Idee kommen konnte, diese grammatikalisch verwerfliche Sammlung schlecht gereimter Kabeljau-Predigten zu veröffentlichen, geschweige denn zu glauben, dass irgendein Kind sie lesen wollte. Aber so ist das bei Planet Sussex, wo es sogar bei der Erziehung einer Familie nur um die Marke geht", beendete sie ihren Verriss. 

Der allgemeine Tenor der Kritiken: Auch Kinderbücher sollten einen fesselnden Plot haben. Und nicht jeder sollte eines schreiben. 

Verwendete Quelle: "The Telegraph"

ls

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