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Interview Johansson/Portman: "Ich hätte gern deine vollen Lippen"

Sehr schön: Für das Kostümdrama "Die Schwester der Königin" standen Natalie Portman und Scarlett Johansson zum ersten Mal gemeinsam vor der Kamera. Der stern bat die beiden zur Tea-Time.

Miss Portman, Miss Johansson, die Produzentin Ihres neuen Films meinte, Sie hätten sich am Set wie alte Schulfreundinnen benommen. Kannten Sie sich denn vorher schon?

Natalie Portman: Wir sind uns mal auf Partys über den Weg gelaufen, das war aber eher oberflächlich.

Dabei sind Sie beide in New York beziehungsweise Long Island aufgewachsen.

Scarlett Johansson: Wir hatten aber keine gemeinsamen Freunde. Also waren die sozialen Kreise, in denen wir uns bewegt haben, ganz unterschiedlich. Portman: Ich kannte einige Kinder, die auf deine Schule gingen, aber die waren alle älter als du.

Haben Sie trotzdem Gemeinsamkeiten entdeckt?

Johansson: Eine ganze Menge. Wir haben ja beide schon als Kinder angefangen, in der Filmbranche zu arbeiten. Wir stammen beide aus New York, sind beide jüdisch. Unsere Leben sind doch recht ähnlich verlaufen. Ich habe immer bewundert, wie Natalie ihre Rollen gewählt hat, wie sie ihr Leben als Privatperson gelebt hat, wie sehr sie zu ihrer Familie hält. Alles Dinge und Werte, die mir auch wichtig sind. Den Film habe ich nur wegen Natalie gemacht. Portman: Ich habe Scarletts Arbeit auch immer schon bewundert. Sie hat für mich Standards gesetzt, das oberste schauspielerische Niveau. Rollen, die etwas bedeuten.

Gibt es etwas, was Sie von der anderen gerne hätten?

Portman: Ich hätte gerne mal so volle Lippen. Johansson: (lacht) Und ich würde gern diese supersüßen Sachen anziehen, die mir sonst nie passen, wie diese engen Jeans.

Dafür gehen Sie offensichtlich mit dem Berühmtsein viel lockerer um als Natalie.

Johansson: Ich sehe diesen ganzen Trubel mehr mit Humor, während Natalie eher …
Portman: … Reißaus nimmt!
Johansson: Der Punkt aber ist, dass wir beide versuchen, dem Medienwahnsinn möglichst aus dem Weg zu gehen.
Portman: Das ist für mich eine völlig natürliche Reaktion auf diese eigenartige Lage, in der man sich als Normalsterblicher plötzlich befindet.
Johansson: Mir ist schon klar, dass mich die Leute erkennen, die Fans. Aber ich denke da nie drüber nach und versuche, mein Leben genauso zu führen wie vorher. Es sei denn, mir hält gerade jemand ein zwei Meter langes Objektiv ins Gesicht.
Portman: Man muss sich immer wieder bewusst machen, dass man ein Mensch ist wie alle anderen. Dass man Fehler macht, sich hässlich und schlecht fühlt, aber dennoch Würde besitzt. Brenzlig wird es, wenn dich die anderen als etwas Besseres behandeln oder, schlimmer, ohne jeden Respekt. Würden Sie zu einem Fremden gehen und ihm beim Lebensmitteleinkauf eine Kamera ins Gesicht drücken? Oder schlecht reden über jemanden, der gerade eine Entziehungskur macht?
Johansson: Da ist einfach ein bisschen ganz gewöhnlicher Anstand gefragt.

Ist es schwieriger, Leuten zu vertrauen, wenn man ständig hört, wie toll und schön man ist?

Portman: Es gibt schon viele Jasager, aber die halte ich getrennt von Freunden und Familie.
Johansson: Wir beide haben ein sehr eng geknüpftes soziales Umfeld. Und ich glaube, ich besitze einen guten Instinkt für Menschen, der mir auch bei der Arbeit hilft. Leute, die mich nur ausnutzen, habe ich schnell aussortiert. Natalie ist ebenfalls eine sehr instinktive Person, die gut abwägen kann, was jemand von ihr will.
Portman: Familie und enge Freunde sind sehr wichtig. Die verhindern, dass du abhebst. Die dir sagen: Benimm dich nicht wie ein Snob! Schmeiß nicht mit deinem Geld um dich!

"Elizabeth" mit Cate Blanchett, "The Duchess" mit Keira Knightley: "Die Schwester der Königin" ist einer von derzeit vielen Filmen um britische Adelige. Wie erklären Sie diesen Trend?

Portman: Historische Ereignisse haben immer schon Filme und Kunstwerke inspiriert. Auf diese Weise kann man Aussagen über die Gegenwart treffen, die sich nicht direkt auf heute beziehen, also eher Allegorien sind. Und die menschlichen Aspekte wie Liebe, Familienfehden oder Intrigen gab es ja schon immer.
Johansson: Vielleicht ist das ein Trend und von öffentlichem Interesse, weil damals diesen Frauen jede Menge Beschränkungen auferlegt wurden. Sie waren auf gewisse Weise stigmatisiert und schafften es, sich davon zu befreien, politisch aktiv zu werden, einflussreich. Das sind also sehr aktuelle Geschichten.
Portman: Stimmt. Anne und Mary sind rebellisch, sie begehren gegen die Pläne starker Männer auf. Denn sie sind fremdbestimmt. Ihr Onkel, ihr Vater und der König entscheiden über ihr Leben, wer im Palast bleiben darf, wer verbannt wird.

Scarlett hat gerade ein Album mit Tom-Waits-Liedern aufgenommen, Natalie eine Schuhkollektion für Veganer, also ohne Leder, entworfen: Wird Ihnen die Schauspielerei langweilig?

Portman: Ich musste mal was anderes machen. Nur Filme drehen laugt mich aus. Nach "Die Schwester der Königin" habe ich ein Jahr lang nicht gearbeitet und zunächst nur gefaulenzt und bin viel gereist.
Johansson: Ich will nicht nur aufs Filmen beschränkt sein. Es ist schön, wenn man sich selbst noch herausfordern kann, und die Arbeit an der Platte hat mich reifer gemacht. Ich merke auch, dass mich andere Dinge mehr beschäftigen, je älter ich werde. Mein Privatleben, meine Familie. Früher war ich ein Workaholic, heute bin ich auch glücklich, wenn ich einfach nur unter einem Baum sitze.

Interview: Matthias Schmidt, Bernd Teichmann

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(