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Nach Ausraster auf Mallorca Jan Ullrich: "Ich bin Til Schweiger sehr dankbar"

Til Schweiger (l.) und Jan Ullrich
Nachbarn und Freunde: Til Schweiger (l.) und Jan Ullrich auf einem gemeinsamen Facebook-Foto im April 2017. Im Hintergrund steht der Wein bereit.
© Screenshot Facebook/TilSchweiger
Nach einer Auseinandersetzung auf seinem Grundstück auf Mallorca sprach Til Schweiger öffentlich über die Drogen- und Alkoholprobleme von Jan Ullrich. Der frühere Radprofi nimmt das dem Schauspieler nicht übel - im Gegenteil.

Dem ehemaligen Radprofi Jan Ullrich scheint es besser zu gehen. Auf Mallorca war er am Wochenende nach einer Auseinandersetzung auf dem Grundstück seines Nachbarn Til Schweiger vorübergehend festgenommen worden. Der Filmstar hatte in der "Bild am Sonntag" über den Vorfall gesagt, Ullrich sei uneingeladen auf seinem Grundstück aufgetaucht und sei aggressiv gewesen. Viele Promis sollen Ullrich anschließend Unterstützung versprochen haben: "Ich bin Menschen wie Lance Armstrong und auch Til Schweiger sehr dankbar", erklärt Ullrich nun dazu in der "Bild"-Zeitung.

Sein früherer Rivale auf der Rennstrecke, Lance Armstrong, hat dem 44-Jährigen seine Hilfe angeboten. Armstrong habe gesagt, dass die Rad-Community zusammenhalten müsse, wird Ullrichs Anwalt Wolfgang Hoppe zitiert. "Aber das Wichtigste sei erst mal, dass Jan sich helfen lassen will. Und dann ist Armstrong sofort bereit, sich mit einem Arzt in ein Flugzeug zu setzen und nach Europa zu kommen", sagte Hoppe über ein Telefonat mit Armstrong.

Til Schweiger will keine Anzeige gegen Jan Ullrich erstatten

Dass Schweiger seine "Randale-Vorwürfe" gegen ihn bei der Polizei auf Mallorca mittlerweile zurückgezogen habe, sei "ein großer Zug von ihm", so Ullrich weiter. Der Schauspieler wird von dem Blatt zitiert: "Ich war heute vor Gericht und habe dort erklärt, dass ich keine Anzeige erstatten möchte und auch keinen Schadensersatz oder Schmerzensgeld haben will." Er wolle nur, dass die Näherungsverfügung weiterhin bestehen bleibe, so Schweiger. "Ich habe gehört, dass er in die Klinik geht. Da bin ich gespannt und wünsche mir das sehr." Ullrich muss nach dem Vorfall auf Schweigers Grundstück mindestens 50 Meter Abstand von dem 54-Jährigen halten.

Zuvor hatte Ullrich in einem "Bild"-Interview bereits erklärt: "Aus Liebe zu meinen Kindern mache ich jetzt eine Therapie. Die Trennung von Sara und die Ferne zu meinen Kindern - die ich seit Ostern nicht gesehen und kaum gesprochen habe, haben mich sehr mitgenommen. Dadurch habe ich Sachen gemacht und genommen, die ich sehr bereue." Anfang Juni bestätigte Ullrich die Trennung von Ehefrau Sara. Inzwischen soll er wieder Kontakt mit seiner Familie gehabt haben: "Wir haben eine knappe halbe Stunde gesprochen. Es war sehr harmonisch", sagte er jetzt der "Bild".

Nach Ausraster auf Mallorca: Jan Ullrich: "Ich bin Til Schweiger sehr dankbar"
jum SpotOnNews

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