"One Battle After Another" ist bei den Critics Choice Awards am Sonntagabend als bester Film ausgezeichnet worden und unterstrich damit seine Favoritenrolle für einen Oscar. Paul Thomas Anderson (55) wurde für das Werk zudem als bester Regisseur ausgezeichnet. Weitere große Gewinner der Preisverleihung in Santa Monica waren "Blood & Sinners", "KPop Demon Hunters", "The Studio", "Adolescence" und die Talkshow "Jimmy Kimmel Live!".
Timothée Chalamet als bester Hauptdarsteller geehrt
Der Thriller "One Battle After Another" gewann gleich in mehreren Hauptkategorien, so auch bestes adaptiertes Drehbuch. Hauptdarsteller Leonardo DiCaprio (51) ging allerdings leer aus. Timothée Chalamet (30) erhielt stattdessen den Preis als bester Hauptdarsteller für "Marty Supreme". Es ist sein erster Sieg bei den Critics Choice Awards, nachdem er zuvor viermal nominiert gewesen war.
Jessie Buckley (36) wurde als beste Hauptdarstellerin für das Drama "Hamnet" ausgezeichnet. Jacob Elordi (28) gewann den Preis als bester Nebendarsteller für "Frankenstein" , während Amy Madigan (75) für "Weapons" als beste Nebendarstellerin geehrt wurde.
Der Vampir-Horrorfilm "Blood & Sinners" hatte vorab 17 Nominierungen. Vier Preise gingen schließlich an Ryan Cooglers (39) Streifen - darunter die Auszeichnung für das beste Casting und Ensemble. Die Kategorie war in diesem Jahr neu eingeführt worden. Miles Caton (20) wurde als bester Nachwuchsschauspieler ausgezeichnet, Ryan Coogler gewann den Preis für das beste Originaldrehbuch und Ludwig Göransson (41) wurde für die beste Filmmusik geehrt.
"Adolescence"-Cast kann wieder jubeln
Die Preisträger in den Kategorien "Beste schauspielerische Leistungen in Miniserien" waren Sarah Snook (38) für "All Her Fault" sowie Erin Doherty (33), Stephen Graham (52) und der erst 16-jährige Owen Cooper für "Adolescence". Der Netflix-Hit wurde auch als beste Miniserie ausgezeichnet wurde. Nachdem sie bereits acht Emmys für 2025 gewonnen hatte, nahm die Erfolgsserie also vier weitere Auszeichnungen zum Auftakt der Awardsaison mit nach Hause
"Jimmy Kimmel Live!" erhielt eine Ehrung als beste Talkshow. Gastgeber Jimmy Kimmel (58) blickte anschließend auf die sechstägige Absetzung der Sendung im September wegen seiner Äußerungen zum Tod von Charlie Kirk (1993-2025) zurück: "Es war für mich fast eine Nahtoderfahrung. Natürlich nicht im wörtlichen Sinne, aber ich fühlte mich ein bisschen wie Tom Sawyer und Huck Finn, die ihrer eigenen Beerdigung beiwohnen, als all das passierte."
Bei den Dramaserien wurden Noah Wyle (54) und Katherine LaNasa (59) für "The Pitt" , Tramell Tillman für "Severance" und Rhea Seehorn (53) für "Pluribus" als beste Schauspieler ausgezeichnet. "The Studio" wurde zur besten Comedyserie gekürt. Die Hauptdarsteller von "The Studio", Seth Rogen (43) und Ike Barinholtz (48), sowie Jean Smart (74) aus "Hacks" und Janelle James (46) aus "Abbott Elementary" gewannen Schauspielpreise in den Kategorien der Comedyserien.
Der Song "Golden" aus dem K-Pop-Film "Demon Hunters" wurde zum besten Lied gekürt, der Film selbst gewann den Preis für den besten Animationsfilm.
Vier neue Kategorien
Die Kritikerpreise für die Besten in Film und Fernsehen wurden am Sonntagabend zum 31. Mal verliehen. In diesem Jahr gab es vier neue Kategorien: Neben Casting/Ensemble auch Beste Varieté-Serie, Beste Stunt-Design und Bester Ton. Die Verleihung auf dem Barker Hangar in Santa Monica wurde zum vierten Mal in Folge von Chelsea Handler (50) moderiert.