Krebserkrankung
Johann Lafer: „Der Tod ist keine Option für mich“

Johann Lafer hat als großes Ziel, weiter zu leben und wieder gesund zu werden.
Hat sich wegen seiner Erkrankung weitgehend aus der Öffentlichkeit zurückgezogen: Johann Lafer, 68
© STAR-MEDIA / Imago Images

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Johann Lafer hat in einem Interview über seine Krebserkrankung gesprochen, die erst kürzlich bekannt wurde. Wie es dem TV-Koch geht – und was jetzt sein wichtigstes Ziel ist.

Am Wochenende hat Johann Lafer öffentlich gemacht, dass er an Lymphdrüsenkrebs erkrankt ist. Im Gespräch mit der österreichischen „Kronen Zeitung“ betonte der 68-Jährige nun, dass es sein großes Ziel sei, wieder gesund zu werden. Deshalb habe er sich zurzeit auch weitgehend aus der Öffentlichkeit zurückgezogen.

Johann Lafer: „Ich brauche Ruhe“

Eine Woche nach seiner jüngsten Chemotherapie versichert der TV-Koch: „Es geht mir gut.“ Gleichzeitig betont er auch: „Ich bin aber derzeit abgetaucht. Ich brauche Ruhe. Um mich auf das größte Ziel meines Lebens konzentrieren zu können: den Krebs zu besiegen. Wieder gesund zu werden.“

In seinem Kampf gegen die Krankheit verweist Lafer auf seinen schwierigen Berufsanfang: „Ich bin 1977 aus der Oststeiermark nach Deutschland gezogen, um Karriere zu machen. Mit 80 D-Mark in der Tasche, die ich von meiner Mutter bekommen hatte. Damals habe ich Tag und Nacht daran gearbeitet, um dieses Ziel zu erreichen.“ Jetzt werde er alles dafür tun, weiterzuleben. „Der Tod ist keine Option für mich.“

Die Anteilnahme von Fans und Freunden, auch aus seiner steirischen Heimat, berühre ihn sehr. Da er sich nicht bei jedem persönlich melden könne, lässt er ausrichten: „Es tut mir sehr leid, dass ich nicht auf alles antworten kann.“

Die Diagnose sei ein großer Schock gewesen

Der „Bild“-Zeitung erklärte Lafer am Samstag, dass seine Krankheit bereits vor zweieinhalb Jahren zufällig bei einer Routineuntersuchung während einer Fastenkur entdeckt worden sei. Ein Arzt habe Schatten in der Leiste gesehen, er habe keinerlei Schmerzen gehabt. Nachdem mehrere Lymphknoten entfernt wurden, bestätigte sich die Diagnose. „Bei mir wurde ein indolentes, also niedrig-malignes und nicht aggressives Non-Hodgkin-Lymphom diagnostiziert“, schrieb Lafer später in einem persönlichen Statement. Diese Nachricht sei für seine Familie und ihn „zunächst ein großer Schock“ gewesen.

„Umso dankbarer sind wir, dass die Behandlung gut anschlägt und sich die Situation positiv entwickelt“, schrieb er weiter. Besonders freue er sich, „weiterhin meiner Arbeit nachgehen sowie viele geplante Termine und Auftritte wahrnehmen zu können“. Der Austausch mit Kolleginnen und Kollegen, das Kochen und die Begegnungen mit Menschen würden ihm „viel Kraft, Zuversicht und Freude“ geben.

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uvb

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