Jungbauernkalender Super Burschis


Nein, diese Muskeln sind nicht im Fitness-Studio gestählt: Zwölf junge Bauern aus Österreich präsentieren in einem Kalender ihre Waschbrettbäuche und machen damit den Jungs aus Hollywood Konkurrenz.

Nicht die Chippendales, keine Models aus Hollywood und auch keine Großstadtgigolos aus Wien, sondern die feschen Burschen aus dem "Jungbauernkalender" sind in Österreich das Objekt weiblicher Begierde. Jährlich setzt der Kalender Bauern aus der Alpenregion erotisch in Szene.

Die "Story" des Kalenders

Mit einer Auflage von 2.000 Stück wurde der Jungbauernkalender im Entstehungsjahr 2001 zu einem Skandal: Erstmals zeigten sich Jungbäuerinnen von ihrer erotischen Seite. Innerhalb von nur 3 Tagen war der Kalender ausverkauft. Die Homepage der Jungbauern, auf der die Kalenderblätter präsentiert wurden, verzeichnete in diesem Jahr 400.000 Zugriffe. Bereits im zweiten Jahr erschien gemeinsam mit der Girls-Edition erstmals auch eine Men-Edition. Die beiden streng limitierten Editionen (mittlerweile in der Auflage 5.000 Stück Girls-Edition, 3.000 Men-Edition) finden mittlerweile auch in Deutschland, Südtirol und der Schweiz Liebhaber der erotischen Fotografie.

Jungbauernkalender 2006 goes Europe

Nach diesem großen Erfolg bringt das Jahr 2006 eine neue Herausforde-rung: Die Jungbauernkalender (Girls- und Men-Edition) geben mit der Bayern-Girls-Edition ein kräftiges Lebenszeichen der österreichisch-bayerischen Zusammenarbeit. "Damit wird unsere Kooperation auf fachlicher Ebene um die schönste Nebensache der Welt erweitert", freut sich Dr. Werner Brecht, Landesgeschäftsführer der Bayerischen Jungbauernschaft. "Auch in Deutschland konnten wir mit unserem oft kopierten, aber nie erreichten Kalender einen tollen Erfolg landen: In den ersten drei Wochen verzeichnete die bayerische Homepage www.jungbauernkalender.de sage und schreibe 70.000 Zugriffe und insgesamt 660.000 Seitenaufrufe", freut sich Mag. Norbert Totschnig, Generalsekretär der Bauernbund Jugend und damit in den letzten vier Jahren für den Jungbauernkalender verantwortlich, über den überwältigenden Erfolg.

Die Fotografin

Die Österreicherin Cathrine Stukhard setzt den Jungbauernkalender 2006 in Szene. Im Mittelpunkt stehen die Menschen und deren einzigartige Persönlichkeiten und Charaktere. In offenen und witzigen Sujets macht sie die Frauen und Männer nicht zu reinen Schauobjekten, sondern lässt sie selbstbewusst und mit Würde dem Betrachter gegenübertreten. Als weitere Aspekte ihrer Arbeit für den Jungbauernkalender sieht Stukhard das Festhalten von Modernität statt Klischees, Sinnlichkeit statt unlogischer Nacktheit, die Freude am Verborgenen und daran, einen Blick darauf zu erhaschen.

mai

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