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Bei Jimmy Kimmel: Kanye West: Das sagt der Rapper über seine Porno-Vorlieben und Donald Trump

Kanye West ließ sich mit einer "Make America Great Again"-Cap fotografieren und sorgte damit für einen Shitstorm im Netz. Jetzt versuchte er, sich bei Jimmy Kimmel zu erklären - und wurde philosophisch. 

Kanye West Jimmy Kimmel

"Hurrikan Kanye trifft Jimmy Kimmel live": So hatte Kimmel sein Interview mit Kanye West angekündigt. 

"Am Donnerstagabend trifft Hurrikan Kanye Jimmy Kimmel live": So kündigte Talkmaster Jimmy Kimmel vor wenigen Tagen sein Interview mit Rapper an. Es war ein Gespräch, das von vielen Kanye-Fans und -Hassern gleichermaßen gespannt erwartet wurde. 

Kanye West bei Jimmy Kimmel

Seit seinen kontroversen Äußerungen zu Donald Trump und Sklaverei hat Kanye West immer wieder versucht, sich auf Twitter zu erklären. Auch seine Frau Kim Kardashian sprach noch in der vergangenen Woche mit Kimmel über Wests politische Agenda. Jetzt war der 41-Jährige selbst zu Besuch in Talkshow. Und natürlich wollte der Moderator und bekennender Trump-Kritiker von ihm wissen, wie er den Shitstorm erlebt und was ihn dazu veranlasst hat, sich mit einer "Make America Great Again"-Cap fotografieren zu lassen. "Dabei ging es nicht um Politik - es ging darum, Angst zu überwinden und zu tun, was man will. Egal, was andere davon halten. Ihr könnt mich nicht mobben, die Liberalen können mich nicht mobben, Nachrichtenmagazine können mich nicht mobben. Wenn ich Angst hätte, wäre ich nicht mehr Ye. Und ich genieße es sogar ein bisschen, wenn die Menschen wütend auf mich sind", verriet er. 

Als Kimmel West auf seine mittlerweile legendäre Kritik an ansprach - West hatte nach dem Hurrikan Katrina im Fernsehen gesagt, Bush "schere sich nicht um Schwarze" - verschlug es West die Sprache. Statt eine Antwort zu bekommen, kündigte Kimmel eine Werbepause an. 

West guckt Pornos

In einem seiner Songs rappt West über seine Tochter North und darüber, wie sie irgendwann von Männern gesehen werden wird. Für Kimmel war der Liedtext Anlass, zu fragen, ob er Frauen in einem anderen Licht sehen würde - nun, da er selbst zwei Töchter habe. "Nein, ich gucke immer noch Pornos", antwortete West mit einem Grinsen. "Was guckst du dir da an? Welche Kategorien?", hakte Kimmel nach. "Viel Schwarz auf Weiß natürlich", gab West lachend zu. "Das ist meine Realität." 

Während des gut 20-minütigen Gesprächs driftete West teilweise ins Philosophische ab, verlautbarte, die Menschen würden in einer großen Simulation leben. "Wir sind alle unbezahlte Schauspieler in einem Drehbuch, das wir nicht selbst geschrieben haben", fabulierte er. 

Ob West seine Kritiker mit dem Interview hat beruhigen können, ist fraglich. Was jedoch auffiel: Der Rapper wirkte deutlich gelassener, ruhiger als während seines öffentlichen Ausrasters vor einigen Monaten. Damals gab er zu, unter einer bipolaren Störung zu leiden, die er mittlerweile auch behandeln lasse. 

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ls