Kanzler-Hund "Holly" zieht bei "Kanzlers" ein


Nach US-Präsident Bush und Bundespräsident Rau hat sich jetzt auch Bundeskanzler Schröder einen Hund zugelegt. Der Borderterrier "Holly" wohnt ab sofort bei "Kanzlers".

Bundeskanzler Gerhard Schröder, Ehefrau Doris und Tochter Klara haben jetzt einen Hund. Der reinrassige Borderterrier ist elf Wochen alt und heißt "Holly", wie die Illustrierte "Bunte" berichtet. "Wir haben über ein Jahr überlegt, ob und welchen Hund wir wollen", sagte Kanzlergattin Schröder-Köpf. "So eine Entscheidung muss sehr gründlich überlegt sein, schließlich geht es hier um ein Lebewesen, das einen die nächsten 16 bis 18 Jahre in Liebe begleiten soll."

Die Familie holte die Hündin von einem Züchterehepaar in Celle zu sich nach Hause nach Hannover. Das Verhältnis zwischen Kanzler und Terrier könnte besser nicht sein, schreibt die "Bunte" weiter. "Holly rastet vor Freude aus, wenn mein Mann nach Hause kommt", sagte Schröder-Köpf. Auf die Rasse Borderterrier sei die Familie durch die Empfehlung eines Freundes gekommen. Im Mai hätten die Schröders eine Hundeausstellung besucht, heißt es weiter. Borderterrier gelten bei Hundekennern als wesensfest und ausgeglichen.

"Holly" und "Schnurri" vereint

Tochter Klara habe sich das Tier gewünscht und eigentlich eines aus dem Tierheim gewollt. "Aber wir brauchten einen ganz, ganz jungen Hund." Schließlich haben Schröders bereits einen sechsjährigen Kater namens "Schnurri". "Wir mussten sicher sein, dass sich beide Tiere verstehen. Heute trinken sie friedlich aus einem Napf", erzählte Schröder-Köpf.

Kein "First Dog"

Protokollarisch gesehen ist Holly kein "First Dog": Auch Bundespräsident Johannes Rau hat schließlich einen Hund, den Riesenschnauzermischling Scooter. US-Präsident George W. Bush ist ebenfalls Hundebesitzer. Sein Vierbeiner hört auf den Namen "Barney" und ist offensichtlich vielseitig verwendbar: Zu Weihnachten führte das Tier mit einer Minikamera auf dem Rücken durchs Weiße Haus.


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