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Auktionshaus Sotheby's Kunst, Möbel, Luxuskarossen: Nachlass von Karl Lagerfeld wird versteigert

Karl Lagerfeld starb 2019 im Alter von 85 Jahren
Karl Lagerfeld starb 2019 im Alter von 85 Jahren
© Jan Woitas / Picture Alliance
Bei Auktionen in Monaco, Paris und Köln kommen die zahlreichen Besitztümer des Modezars Karl Lagerfeld unter den Hammer. Darunter auch die Futternäpfe von Katze Choupette und seine berühmten Handschuhe.

Er war einer der genialsten Modeschöpfer der Geschichte, wurde von vielen verehrt und galt schon zu Lebzeiten als Legende: Karl Lagerfeld. Der kreative Kopf des Modehauses Chanel starb 2019. Er hinterließ am Boden zerstörte Fans, seine heißgeliebte Katze Choupette – und natürlich einen großen Besitz an Mode, Accessoires und Luxusgütern aller Art. "Die Sammlung ist so vielfältig und überraschend wie der Modeschöpfer es war", teilte das Auktionshaus Sotheby’s am Montag mit. Denn große Teile des Besitzes werden nun versteigert.

Der Lagerfeld-Nachlass umfasse beispielsweise persönliche Alltagsgegenstände wie die Futternäpfe von Choupette – der Katze, die die letzten acht Jahre seines Lebens an seiner Seite gewesen sei. Im Gegensatz zu solch kleinen Objekten sollen aber auch seine drei luxuriösen Rolls Royce und mehr als 200 Paar seiner berühmten fingerlosen Lederhandschuhe Ende 2021 und Anfang 2022 bei Auktionen in Monaco, Paris und Köln versteigert werden. Die rheinische Metropole überrascht eventuell in dieser Auflistung, doch Sotheby’s hat kürzlich sogar seinen deutschen Hauptsitz nach Köln verlegt und will dort künftig regelmäßig Auktionen veranstalten.

Lagerfeld sammelte Kunst, Möbel und Accessoires

Das Auktionshaus lässt verlauten, Karl Lagerfeld sei "ein unersättlicher Sammler" gewesen, der sich für die verschiedensten Stilrichtungen interessiert habe. Er habe sich sowohl für italienische Möbel, französisches Kunstgewerbe des 18. Jahrhunderts als auch für Art déco begeistern können. Daneben sammelte er Kunst des beginnenden 20. Jahrhunderts mit einem besonderem Fokus auf Objekten aus dem Deutschland der 1920er Jahre, insbesondere den Möbeln des Architekten und Designers Bruno Paul und deutschen Werbeplakaten.

Quellen:  Stuttgarter Zeitung,  DPA

wt

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