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Abschied des Mode-Moguls?: Die Modewelt spekuliert: Steht Karl Lagerfeld vor dem Abschied bei Chanel?

Karl Lagerfeld zeigte sich das erste Mal nicht auf der Chanel-Modenschau in Paris. Nun fragt sich die Modewelt: Was ist der Grund? Plant er seinen Abschied? Und gibt es schon einen möglichen Nachfolger?

Karl Lagerfeld steigt im typischen Look mit Sonnenbrille und Handschuhen aus einer Limousine aus

Karl Lagerfeld erschien erstmals nicht zu seiner Fashion Show in Paris – zwei Mal nacheinander

AFP

Die Modenschau von Chanel auf der Fashion Week Paris ist eines der Highlights für die Besucher – nicht nur wegen der Mode, sondern auch wegen Karl Lagerfeld. Der ließ sich das erste Mal aber nicht blicken. Gleich zwei Mal nacheinander fehlte der Stardesigner bei den Schauen. Das offizielle Statement von Chanel: Er sei "erschöpft". Hélène Guillaume von der Tageszeitung "Le Figaro" sagte, bei einer Veranstaltung vor den Shows am Montag habe sie Lagerfeld als "sehr geschwächt" wahrgenommen. Für das Modehaus trat stattdessen Kreationsleiterin Virginie Viard vor das Publikum.

Die frühere "Bunte"-Chefredakteurin Patricia Riekel ist eine Vertraute des Modeschöpfers. Sie sagte nach der Show zur "Frankfurter Allgemeinen Zeitung": "Alle, die zu den Schauen kommen, machen das vor allem, um Karl Lagerfeld zu ehren. Jeder, der rausgeht, wird sich jetzt fragen: Was ist passiert? Warum zeigt er sich nicht?" Sie sagt weiter: "Es war eine fantastische Kollektion, auf der das i-Tüpfelchen fehlte. Aber er hat in seinem Leben schon so viele Ehrungen und Applaus bekommen, da ist das für ihn nicht mehr so wichtig." Bahnt sich also tatsächlich ein schleichender Abschied an? Schließlich ist Karl Lagerfeld (zumindest nach eigenen Angaben) schon 85 Jahre alt. Man munkelt gar, er sei schon 90 Jahre alt. 

Wie geht es Karl Lagerfeld wirklich?

Modekritikerin Suzy Menkes postete auf Instagram, dass sie Karl Lagerfeld am Sonntag vor der Modenschau noch recht munter bei den Anproben gesehen habe. Sie zeigte auf der Plattform auch ein entsprechendes Video. 

Wer würde Karl Lagerfeld bei Chanel beerben?

Würde Karl Lagerfeld wirklich bei Chanel abtreten, stellt sich natürlich die Frage: Wer wird sein Nachfolger? Ist vielleicht schon geregelt, was im Falle eines Abschieds des Mode-Moguls passiert? Vor allem in den vergangenen Jahren wurden immer wieder Namen ins Spiel gebracht, die Karl Lagerfelds Nachfolge antreten können. Bisher hatte Modechef Bruno Pavlovsky aber immer verneint, sich bereits um einen Nachfolger gekümmert zu haben. "Wenn der Tag kommt, einen Nachfolger zu suchen, dann suchen wir", sagte er 2011 dem Wirtschaftsmagazin "Capital". Gemeinsam mit Karl Lagerfeld sind neben Pavlovsky vor allem Kreationsleiterin Virginie Viard und Artdirector Eric Pfrunder für den Erfolg von Chanel verantwortlich. Es wäre also naheliegend, wenn auch einer der drei Vertrauten die Nachfolge von Karl antreten würde.

Besonders Studiochefin Viard könnte den Job als Kreativdirektorin von Chanel besetzen. Sie übernimmt seit Jahren die Skizzen von Karl Lagerfeld und erstellt auch die Schnitte für die Kollektionen. Sie arbeitet bereits seit 30 Jahren mit dem Mode-Mogul zusammen und kennt seine Vision für das Modehaus. Karl Lagerfeld sagte einst der "Vogue" zu einem möglichen Nachfolger: "Es hängt allein von mir ab, wem ich zum Schluss die Hand reiche." Könnte für Viard sprechen, die ihn ja auch jetzt in seiner Abwesenheit vertrat. 

Karl Lagerfeld beteuerte immer, er werde bis zum Tod bei Chanel arbeiten

Ob Karl Lagerfeld wirklich seinen Abschied plant, ist völlig unklar. In den vergangenen Jahren hatte er immer wieder beteuert bis zum Tod bei Chanel arbeiten zu wollen. Ganz wie es Coco Chanel damals tat. 2012 sagte er etwa in einem Interview mit der "Vogue": "Warum sollte ich aufhören zu arbeiten? Wenn ich das tue, werde ich sterben, und es wird alles zu Ende sein." Nach eigener Aussage habe er einen lebenslangen Vertrag beim Modehaus abgeschlossen.


Verwendete Quellen: Instagram "Suzy Menkes"   


maf / dpa
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.