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Loses Mundwerk: Das sind die besten Sprüche von Karl Lagerfeld

Karl Lagerfeld feiert in diesen Tagen seinen (vermutlich) 85. Geburtstag. Von Einrosten und Ruhestand will er nichts hören, es wäre auch zu schade um die bissigen Bemerkungen, mit denen er immer noch provoziert und amüsiert.

Karl Lagerfeld

Karl Lagerfeld provoziert seit Jahrzehnten mit seinen Statements zu politischen Debatten, Mode und Geschmack.

Picture Alliance

Am 10. September feiert der große Modezar Karl Lagerfeld seinen wohl 85. Geburtstag. Während er auf eine grandiose Karriere zurückblicken kann, sind auch einiger seiner Zitate unvergessen. Er nimmt meist kein Blatt vor den Mund und teilt immer noch gerne aus. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel hat er sich einst vorgeknöpft und heftig kritisiert.

Lagerfeld besuchte damals die französische TV-Show "Salut les Terriens". Dabei kritisierte er die deutsche Bundeskanzlerin heftig und meinte, sie lasse zu viele Muslime in das Land. Dabei berücksichtige sie seiner Meinung nach nicht die Juden, denn die Flüchtlinge seien deren "schlimmste Feinde".

Der Modezar sagte dem Moderator Thierry Ardisson wörtlich: "Ich werde Ihnen etwas Schreckliches erzählen: Wir können nicht, auch wenn Jahrzehnte dazwischen liegen, Millionen von Juden töten und später dann Millionen ihrer schlimmsten Feinde ins Land holen". Die Politik der offenen Türen würde Merkel nur zulassen, um ihr Debakel mit der Griechenland-Krise in Vergessenheit zu bringen. Außerdem solle es ihr "Image als Rabenmutter" in Europa wieder verbessern.

Seit Jahren provoziert Karl Lagerfeld mit seinen Aussagen. Egal ob gesellschaftskritisch, auf die Mode bezogen oder über sich selbst - seiner bissigen Wortwahl sind keine Grenzen gesetzt. Mit beißender Arroganz oder Selbstironie macht er sich oft über seine eigene Persönlichkeit lustig.

Karl Lagerfeld über sich selbst

"Meine Mutter hat versucht, mich für das Klavierspiel zu begeistern. Eines Tages klappte sie den Klavierdeckel auf meinen Fingern zu und meinte: 'Zeichne lieber, das macht weniger Lärm'."

"Kinder wollte ich nie haben. Denn wenn mein Kind mir überlegen wäre, wäre mir das nicht recht gewesen, und wenn es mir unterlegen wäre, hätte mir das auch nicht gepasst."

"Ich bin eine Art Mode-Nymphomane, der nie einen Orgasmus hat. Ich bilde mir immer ein, ich könnte es noch besser machen."

"Man muss etwas Neues machen, wenn man den Leuten das Geld aus der Tasche ziehen will."

"Man lernt nur aus seinen Fehlern. Erfolg hat noch keinem geholfen."

"Mir geht manches durch den Mund, bevor es mir durch den Kopf geht."

"I'm very much down to earth. Just not this earth."

"Man muss das Geld zum Fenster rauswerfen, damit es zur Tür wieder reinkommt."

"Zwischen mir und dem Rest der Welt steht eine Glaswand."

"Scham ist eine Frage der Selbstachtung."

"Ich leide an einer Überdosis meiner selbst."

"Am Fließband stehen, das ist Arbeit. Was ich mache, ist Freizeitgestaltung mit beruflichem Hintergrund."

Über die "MeToo"-Debatte

"Das ist unglaublich. Wenn du nicht willst, dass dir jemand die Hose herunterzieht, dann werde kein Model. Geh in ein Nonnenkloster (...)"

"Ich habe irgendwo gelesen, dass man jetzt ein Model fragen muss, ob es sich wohl fühlt beim Posieren. Es ist einfach zu viel, von nun an kann man als Designer nichts mehr machen."

Über seine Landsleute

"Wenn mich Deutsche ansprechen, um mir zu erzählen, dass sie auch Deutsche sind, sage ich immer: Da gibt's 80 Millionen von."

Über Geschmack

"Es zeugt von geringem Niveau, teure Kleidung zu kaufen, um anderen den Reichtum zu beweisen."

"Ich hasse das Wort billig. Menschen sind billig, Bekleidung ist dagegen teuer oder preiswert."

"Jogginghosen sind das Zeichen einer Niederlage. Man hat die Kontrolle über sein Leben verloren und dann geht man eben in Jogginghosen auf die Straße."

"Eine Frau ohne Stil hat auch in einem Kleid mit Stil keinen Stil."

"Ein Selfie ist elektronische Masturbation."

"Es gibt Menschen, die legen sich an den Strand und warten dort, dass die Inspiration zu ihnen kommt. Nur kommt die Inspiration nicht einfach an den Strand."

Über Mode

"Mode ist die Nachahmung derer, die sich unterscheiden wollen, von denen, die sich nicht unterscheiden."

"Der emanzipierten Frau ins Stammbuch: Wer Ellbogen zeigt, kann auch Knie zeigen."

"Lady Diana war hübsch und irgendwie süß. Aber allen voran auch dumm."

"Der Mode entkommt man nicht. Denn auch wenn Mode aus der Mode kommt, ist das schon wieder Mode."

Über das Alter

"Jugend ist eine neue Form des Rassismus, eine Obsession. Es ist die einzige soziale Ungerechtigkeit, die es wirklich gibt."

"Wer heute als schön gilt, wird morgen kaum noch zum Putzen bestellt."

"Das Rauskommen nach einer Schau ist eine gute Disziplin für mich. Denn ich muss aufpassen, dass ich nicht aussehe wie ein alter Gartenzwerg zwischen all diesen 20-Jährigen."

"Nichts macht einen älter, als wenn man versucht, jung auszusehen."

"Zukunft ist die Zeit, die übrig bleibt."

Stars und ihre Haustiere
sve / SpotOnNews
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.