Kate Moss und Pete Doherty Die Unzertrennlichen


Nach ihrer erfolgreichen Drogentherapie hat Kate Moss nun auch ihren Freund Pete Doherty auf Entzug geschickt. Wenn er es durchsteht und clean bleibt, werden wohl wieder gemeinsame Zukunftpläne geschmiedet.

Supermodel Kate Moss hält weiter an ihrer Liebe zu Musiker Pete Doherty fest, sofern dieser seine Drogentherapie in den USA durchsteht und clean bleibt. Der Frontmann der Band Babyshambles hatte sich vor wenigen Tagen auf Wunsch seiner Liebsten in die Meadows Klinik in Arizona begeben, in der schon Moss im Oktober einen Entzug absolviert hatte.

"Kate hat Pete fast jeden Abend angerufen, um zu sehen, ob er okay ist", sagte Dohertys Onkel Philip Michels der britischen Zeitung "The Sun". "Kate will ihn nur zurückhaben, wenn er clean ist. Er hörte sich so viel besser an und meinte, er stehe das Programm durch", sagte Michels nach einem Gespräch mit seinem Neffen, der zuvor schon mehrere Entzugstherapien erfolglos absolviert hatte.

"Sie sind verrückt nacheinander"

Am wichtigsten sei, dass Doherty - und auch Moss - von ihren Londoner Kumpanen fern blieben, mit denen sie in der Vergangenheit so manche ausgiebige (Drogen-)Party gefeiert hätten. Ein "enger Freund" des Paares sagte der "Sun": "Sie sind verrückt nacheinander und lieben sich, aber Kate weiß, wenn sie weiter mit ihren alten Kumpels rumhängen, dann können sie sehr schnell in alte Gewohnheiten zurückfallen." Die "Sun" spekulierte, dass die beiden daher von England in die USA übersiedeln könnten. "Amerika ist definitiv eine Option für beide", wurde der Freund zitiert.

Dagegen spricht allerdings, dass das Model Anfang November ihre Möbel und privaten Sachen von ihrer Londoner Wohnung in ihr Landhaus in Oxfordshire bringen ließ. Sie wolle den Londoner Partytrubel gegen die idyllische Landruhe eintauschen, hieß es dazu.

Moss gilt weiterhin als Topmodel

Moss war Ende September aus London zu einer einmonatigen Therapie in die US-Klinik geflogen, nachdem Fotos kursierten, die sie beim Kokainschnupfen zeigten. Sie hatte wegen der Drogenprobleme etliche lukrative Werbe- und Modelverträge verloren, aber direkt nach ihrem Entzug gleich neue Aufträge an der Hand. Für viele in der Branche gilt sie weiterhin als Topmodel, so veröffentlichte "Vanity Fair" kürzlich eine Fotoreihe von ihr, und die 2006-Ausgabe des begehrten Pirelli-Kalenders zeigt gleich mehrere Bilder von Moss.

Nach früheren Presseberichten will Moss erst kurz vor Weihnachten nach England zurückkehren und das Fest mit ihrer dreijährigen Tochter Lila Grace in ihrem Landhaus in den Cotswolds feiern. Den Weihnachtsmann könnte dann ja möglicherweise Pete Doherty geben.

DPA DPA

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