König Felipe VI. und Königin Letizia Tränenreiche Trauerfeier nach Zugkatastrophe

Königin Letizia und König Felipe am Donnerstag bei der Trauerfeier in Huelva.
Königin Letizia und König Felipe am Donnerstag bei der Trauerfeier in Huelva.
© imago images/Europa Press/Clara Carrasco
Spanien gedenkt der 45 Todesopfer des Zugunglücks von Adamuz. Bei der Trauerfeier waren auch König Felipe und Königin Letizia vor Ort.

Am Donnerstagnachmittag haben sich mehr als 4.300 Menschen in einer Sporthalle in Huelva versammelt, um der 45 Toten und zahlreicher Verletzter der Zugtragödie im spanischen Adamuz am 18. Januar zu gedenken. Unter strömendem Regen und in tiefes Schwarz gekleidet, trafen auch König Felipe VI. (58) und Königin Letizia (54) ein, um den Opfern und ihren Hinterbliebenen Respekt zu zollen.

Emotionale Trauerfeier - auch für Letizia und Felipe

Laut dem spanischen Magazin "Hola!" war die Atmosphäre in der Sporthalle geprägt von "Andacht und Respekt". Besonders bewegend: In der ersten Reihe stand das Foto von Natividad de la Torre, einem der Opfer. Sie war mit ihrem Sohn und drei Enkelkindern auf dem Rückweg von einem Musical-Besuch in Madrid, als sich das Unglück ereignete. Während ihre Familie überlebte, bezahlte Natividad die Reise mit ihrem Leben.

König Felipe und Königin Letizia zeigten sich während der Messe sichtlich bewegt, mehrmals wischten sich beide Tränen aus dem Gesicht. Auch im Anschluss an die Trauerfeier nahm sich das Königspaar laut "Hola!" viel Zeit, um mit den 336 anwesenden Familienmitgliedern zu sprechen, hörte sich ihre Geschichten an und spendete Trost durch Umarmungen.

Athen-Reise wegen Zugkatastrophe unterbrochen

Bereits unmittelbar nach dem Unglück hatte das Königspaar eine private Reise zur Beerdigung von Felipes Tante Prinzessin Irene von Griechenland in Athen unterbrochen, um den Unfallort sowie die Verletzten im Krankenhaus Reina Sofía in Córdoba zu besuchen.

Für das Königspaar war die Präsenz vor Ort und bei der Trauerfeier ein Zeichen nationaler Einheit: "Ein Land zeigt seine Stärke auch darin, wie es mit Notfällen umgeht und wie sich die Menschen geschützt und aufgefangen fühlen", so der König während seines Besuchs im Katastrophengebiet.

Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern derweil noch an.

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