Kontrolle Don Johnsons Milliarden angeblich für Filmprojekt


Der US-Schauspieler wehrt sich gegen den Verdacht auf Geldwäsche, nachdem er letzten November in eine deutsche Zollkontrolle geriet und bei ihm Dokumente über acht Milliarden Dollar gefunden wurden.

US-Fernsehstar Don Johnson arbeitet nach eigenen Angaben an einem milliardenschweren Filmprojekt. So erklärte der als Polizist in der Serie "Miami Vice" international bekannt gewordene Schauspieler Dokumente über acht Milliarden Dollar, die im vergangenen November vom deutschen Zoll sicher gestellt worden waren. In der CNN-Talk-Show von Larry King beklagte er eine Berichterstattung, die ihn in die Nähe von illegaler Geldwäsche gerückt und persönlich geschadet habe.

Keine Anhaltspunkte vorhanden

Obwohl es nach Angaben des Zollkriminalamtes bei dem Vorfall im November vergangenen Jahres "keine Anhaltspunkte für illegale Geldgeschäfte oder eine eventuelle Geldwäsche" gegeben habe, sei er unter Rechtfertigungsdruck gekommen. Besonders bekümmert haben ihn, dass ihm ohne Beweise und Nachforschungen Geldwäsche unterstellt worden sei, sagte er. Zwei Banken hätten nur auf Grund von Medienberichten zwei seiner Bankkonten gesperrt. "Es war schrecklich", sagte der 53-Jährige.

Routine-Kontrolle

Johnson ist deutschen Angaben zufolge im November mit zwei weiteren Männern in einem Auto aus der Schweiz nach Deutschland gereist und dort in eine Routine-Zollkontrolle geraten. Dem Zollamt zufolge wurde Johnson weder vernommen noch Ermittlungen eingeleitet. Die Zollbeamten hätten damals lediglich Kopien der Unterlagen angefertigt. Danach durfte der Schauspieler seine Reise fortsetzen. Zuvor habe er mit den deutschen Zollbeamten Witze gemacht und ein paar Autogramme gegeben, sagte Johnson in der Talk-Show.


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