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Laetitia Casta über Sex und TV-Shows: "Pure Oberflächlichkeit, die ist mir scheißegal"

Laetitia Casta hat ihre Modelzeit hinter sich gelassen und möchte von nun an nur noch Schauspielerin sein. Für ihr ehemaliges Business hat die dreifache Mutter nicht viele gute Worte übrig.

Look who's talking: Das ehemalige Topmodel Laetitia Casta hält die westliche Gesellschaft für sexdominiert. "Wenn jemand wie Brigitte Bardot ein wenig Busen zeigte, stand die Welt Kopf. Und heute? Schauen Sie sich mal den Zirkus an, den Lady Gaga aufführt, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Sex ist allgegenwärtig", sagte die 33-Jährige im Interview mit dem Nachrichtenmagazin "Focus". Für sie selbst habe Erotik weniger mit Nacktheit zu tun. Abfällig äußerte sich Casta zudem über die zunehmende Castingshow-Schwemme im Fernsehen. "Die würden mich bloß langweilen. Das ist pure Oberflächlichkeit, und die ist mir scheißegal", gestand sie der "Welt am Sonntag".

Die dreifache Mutter, die mittlerweile ins Filmgeschäft gewechselt hat, ist ab 12. April in dem #link;http://www.filmstarts.de/kritiken/188340/kritik.html;Familienfilm "Krieg der Knöpfe" # zu sehen. Als Teenie sei sie ein unsicheres Mauerblümchen gewesen, sagte die Französin. Model habe sie ursprünglich gar nicht werden wollen. "Eigentlich war die Schauspielerei mein Ziel. Ich war so voller Emotionen, die ich herausbringen wollte." Casta betonte: "Ein Topmodel zu sein, bedeutet gar nichts. Ich schlug diesen Weg ein, weil ich jemand sein wollte. Denn nur so konnte ich Schauspielerin werden."

jwi/DPA / DPA