London Britische Polizei befragt Prinz Charles zu Dianas Tod


Seit Lady Diana vor acht Jahren bei einem Autounfall starb, ranken sich Spekulationen und Verschwörungstheorien um ihren Tod. Nun verhört Scotland-Yard erstmals ihren Ex-Ehemann Prinz Charles.

Die britische Polizei hat Prinz Charles zum Tod seiner Ex-Frau, Prinzessin Diana, befragt. Eine Sprecherin des Thronfolgers bestätigte am Sonntag, der ehemalige Scotland-Yard-Chef John Stevens habe im Rahmen seiner Untersuchung mit dem Thronfolger gesprochen. Die Zeitung "Sunday Times" berichtete, das Treffen in Prinz Charles’ Londoner Wohnsitz Clarence House vergangene Woche habe mehrere Stunden gedauert. Den Zeitpunkt der Befragung bestätigte die Sprecherin des Prinzen nicht.

Diana verdächtigte Charles

Stevens war von dem britischen Untersuchungsrichter Michael Burgess beauftragt worden, die Umstände des tödlichen Unfalls von Prinzessin Diana 1997 in einem Pariser Straßentunnel zu untersuchen. Es handelt sich um ein strafrechtliches Ermittlungverfahren. Burgess sagte, er wolle Spekulationen ein Ende setzen, es könnte sich nicht um einen Unfall gehandelt haben. Einer französischen Untersuchungskommission zufolge wurde der Unfall verursacht, weil der Fahrer von Diana und ihrem Geliebten Dodi al-Fayed betrunken war und zu schnell gefahren ist.

Doch zum Auftakt der Untersuchung des britischen Ex-Polizeichefs vor fast zwei Jahren wurden in der Presse Auszüge aus Briefen Dianas veröffentlicht, in denen sie Prinz Charles einer Verschwörung verdächtigte. "Mein Ehemann plant einen Unfall mit meinem Auto, Bremsenversagen und schwere Kopfverletzungen", zitierten Medien Diana. Beobachtern zufolge verringerten diese Äußerungen aber eher die Glaubwürdigkeit aller Anschuldigungen gegen Charles, da sie den Geisteszustand Dianas in Frage stellten.


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