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Nach Rede bei Women's March: Secret Service will angeblich gegen Madonna ermitteln

Popstar Madonna nimmt selten ein Blatt vor den Mund. Doch diesmal könnten ihre Äußerungen Folgen haben. Beim Women's March hielt sie eine Wutrede gegen Donald Trump, die die US-Strafverfolgungsbehörde hellhörig werden ließ.

Sie ist eine Frau, die es liebt, zu provozieren. Und die sich gerne kritisch äußert. Beim "Women's March" in Washington, einer Protest-Veranstaltung gegen die Amtseinführung von Donald Trump, hielt Sängerin eine Rede, in der sie heftig gegen den US-Präsidenten wetterte.

Sie rief die Frauen dazu auf, ihre Ablehnung deutlich zu machen, "dieses neue Zeitalter der Tyrannei zu akzeptieren". Alle Minderheiten im Land seien "in Gefahr", warnte sie. Dem müssten die Demonstranten eine "Revolution der Liebe" entgegensetzten. Und dann fielen die Worte, die ihr laut Medienberichten jetzt Ärger einhandeln könnten. "Ja, ich bin böse. Ja, ich bin wütend. Ich habe schrecklich oft daran gedacht, das in die Luft zu sprengen.“

Wie der Polit-Blog "The Gateway Pundit" behauptet, will aufgrund dieser Äußerung angeblich der Secret Service  gegen den Popstar aufnehmen. Demnach soll ein Sprecher bestätigt haben, dass Untersuchungen gegen sie eingeleitet würden, jedoch liege die Entscheidung über eine Strafverfolgung beim Justizministerium. 

Auch Newt Gingrich, der Donald Trump während seines Wahlkampfes beraten hatte, will die Pop-Ikone am liebsten hinter Gittern sehen. Während eines Interviews mit den Sender Fox News erklärte der Republikaner, die Sängerin sei Teil eines aufkeimenden Linksfaschismus und sollte verhaftet werden. 


Madonna: "Ich bin keine gewalttätige Person"

Madonna ruderte inzwischen zurück. Auf ihrem Instagram-Account erklärte die 58-Jährige, sie sei weder ein gewalttätiger Mensch noch rufe sie zu Gewalt auf. "Es ist wichtig, dass die Leute meine Rede in voller Länge hören und verstehen und nicht nur einen Satzteil daraus, der aus dem Zusammenhang genommen wurde." Sie habe in Metaphern gesprochen und ihre Rede habe mit den Worten begonnen "Ich will eine Revolution der Liebe starten". 


Neben Madonna waren auch noch andere Prominente zu der Protestkundgebung am Samstag gekommen, wie Hollywood-Star Scarlett Johansson, Sängerin Cher, Alicia Keys und Regisseur Michael Moore. Mit dem "Women's March on Washington" demonstrierten vor allem Frauen aus dem ganzen Land gegen Trump, der einen Tag zuvor in das Amt des US-Präsidenten eingeführt wurde. Viele Demonstranten trugen pinkfarbene "Pussyhats" - eine Anspielung auf sexistische Äußerungen Trumps. 

jek