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Schlechte Verkaufszahlen: Riesiger Flop: Raten Sie mal, wie viele Menschen das neue Album von Madonna kauften?

Früher steckten Millionen Fans ihr Taschengeld in neue Musik von Madonna, heute sieht das anders aus: Ihr neues Live-Album hat sich in den USA sehr schlecht verkauft. Warum sie trotzdem erfolgreicher denn je ist.

Madonna

Madonnas Live-Album interessiert fast niemanden

Picture Alliance

Es gab Zeiten, da kam an ihr kein anderer Musiker auf der Welt vorbei: Madonna war vor allem in den 80er Jahren einer der größten Popstars. Auch später schaffte es die Sängerin, immer wieder aktuell zu bleiben und Hits zu landen. Doch in den vergangenen Jahren scheint ihr das nicht mehr zu gelingen. 2015 erschien Madonnas letztes Album "Rebel Heart" - und weltweit griffen gerade einmal 186.000 Menschen dafür ins Portemonnaie. Noch deprimierender dürfte diese Zahl sein: Das dazugehörige Live-Album kauften in den USA insgesamt 3848 Menschen, wie die "Bild"-Zeitung meldet.

Und was sagt Madonna zu dem Flop? 2015 gab sie einer französischen Zeitung ein Interview und verteidigte ihr Album. "Was mich am meisten enttäuscht hat ist, dass jemand mein Album gehackt und die Songs im Internet verbreitet hat, bevor sie fertig waren. Das hatte einen großen Einfluss auf die Verkaufszahlen. Aber ich bin sehr stolz auf das Album", sagte sie damals. 

Warum Madonna trotz weniger Album-Verkäufe heute noch erfolgreicher als früher ist

Dass ihr Live-Album bei den Fans nicht ankommt, kann der 59-Jährigen aber egal sein. Denn zur "Rebel Heart"-Tour kauften trotzdem über 2,7 Millionen Menschen Tickets, die Konzerte waren ausverkauft. Die Zeiten, in denen Künstler ihren Erfolg vor allem durch Plattenverkäufe messen, sind längst vorbei. Heute ersetzen Streamingdienste die CDs im Schrank, dafür sind die Touren lukrativer geworden.

Das sieht man sehr gut an Madonnas Beispiel: Ihr Album "True Blue" von 1986 ist mit über 25 Millionen verkauften Platten das erfolgreichste ihrer Karriere. Mit der dazugehörigen Tour verdiente sie damals 25 Millionen Dollar bei 2,5 Millionen Zuschauern. Die "Rebel Heart"-Tour 2015 brachte ihr aber stolze 305 Millionen Dollar ein - da kann sie über die schwachen CD-Verkäufe großzügig hinweg sehen.


sst
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