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Vorliebe für Designer: So viel Geld hat Herzogin Meghan seit der Verlobung für ihre Outfits ausgegeben

Herzogin Meghan ist zum neuen royalen Liebling der Briten geworden. Was sie trägt, ist meist sofort ausverkauft. Aber wie viel müssten Fans für alle Outfits von Prinz Harrys Frau ausgeben?

Meghan Markle

Stella McCartney, Givenchy, Oscar de la Renta (v.l.): Herzogin Meghan trägt meistens Designer-Kleider. 

Der "Kate-Effekt" bringt der britischen Wirtschaft jährlich Millionen ein. Nach der Hochzeit mit Prinz William 2011 wurde Herzogin Catherine zur Stilikone. Noch heute werden ihre Kleider von Royal-Fans nachgekauft. Ähnlich verhält es sich nun auch mit der Garderobe der neuen Herzogin Meghan. Was sie trägt, wollen Stilikonen in England und anderswo selbst im Schrank hängen haben. 

Meghan Markles Outfits

Der größte Unterschied zu Kate: Während die Frau von Prinz William gerne bei Zara, H&M und Co. einkauft, trägt Meghan selten Billig-Kleidung. Royal-Expertin Katie Nicholl hat für das Promi-Magazin "Entertainment Tonight" kalkuliert, was Meghans Outfit seit ihrer Verlobung mit Harry im November vergangenen Jahres gekostet haben. 

Da wäre zum einen das Kleid, das die 36-Jährige auf ihren offiziellen Verlobungsfotos getragen hat. Die Ralph&Russo-Robe soll 75.000 Dollar gekostet haben. Ihr Givenchy-Hochzeitskleid war mit 440.000 Dollar angeblich rund 200.000 Dollar teurer als das ihrer Schwägerin Kate. Für das weiße Stella-McCartney-Kleid, das Meghan am Abend ihrer Hochzeitsparty trug, musste sie rund 157.000 Dollar auf den Tisch legen. 

Seit der Hochzeit am 19. Mai hat sich die neue Herzogin von Sussex bereits auf diversen royalen Events gezeigt. Besonderes Augenmerk lag dabei immer auf ihren Fashion-Statements. Dass sie auch nach ihrer Eheschließung auf Givenchy setzen wird, zeigte die ehemalige Schauspielerin, als sie ihren ersten Auftritt mit der Queen in einem cremefarbenen Kleid des französischen Designers bestritt. Die Cape-Robe mit schwarzem Gürtel soll rund 18.000 Dollar gekostet haben. 

Hinzukommt mit 4.000 Dollar das pinke Kleid von Designerin Carolina Herrera, das die Amerikanerin für die Trooping-the-Colour-Parade auswählte und ein 6.000-Dollar-Kleid von Oscar de la Renta, das sie zur Hochzeit von Harrys Cousine trug. 

Wer bezahlt Meghans Garderobe?

Rechnet man alle Kleider, Accessoires und die Outfits aus der Zeit zwischen der Verlobung und der Hochzeit zusammen, kommt man auf rund eine Million Dollar, so Nicholl

Das royale Protokoll verbietet Mitgliedern des Königshauses, Geschenke von Designern anzunehmen. Aber wer zahlt für die Garderobe der Royals? "Das fällt jetzt, da sie ein Mitglied der Royal Family ist, in die Verantwortung von Prinz Charles", erklärt die Expertin. Der Sohn von Queen Elizabeth II. verwaltet den "Duchy of Cornwall" und gibt einen Teil des Vermögens jährlich an seine Söhne weiter. 

Nicholl könnte sich allerdings vorstellen, dass Meghan auch ihr eigenes Geld für ihre Garderobe ausgibt. 

Dass der Stilikonen-Status des Neu-Royals dem Palast gefallen könnte, erklärt die Expertin ebenfalls. "Meghan ist jetzt eine Botschafterin der royalen Familie. Seht euch die Werbung an, die sie seit der Hochzeit für den Palast macht. Ich würde sagen, sie ist jeden Penny wert", so Nicholl. 

Und auch die britische Wirtschaft dürfte sich über den Meghan-Hype freuen. Je mehr sie in der Öffentlichkeit auftritt und mit ihren Outfits für Begeisterung sorgt, desto mehr werden diese nachgekauft. Der "Meghan-Effekt" könnte dann sogar den "Kate-Effekt" toppen. 

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