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Händchenhalten verweigert: #handgate: Vielleicht tat Melania es aus Liebe ...

Melania Trump will partout nicht Donalds Hand halten. So sah es zumindest in den vergangenen Tagen aus. Ihr Mann sei ihr zuwider geworden, frohlockten seine Gegner. Doch es könnte auch ganz anders sein. 

Ankunft in Italien: Sie hat es wieder getan: Melania verweigert Donald Trumps Hand

Warum will Melania bloß nicht mit ihrem Mann Händchen halten? Hatten sie Streit an Bord der Air Force One? Hängt der Haussegen schief? Steht ihre Ehe vor dem Aus? Melanias Verhalten während ihrer ersten Auslandsreise als First Lady hat in den vergangenen Tagen viele Fragen aufgeworfen. Erst verpasste sie ihrem Donald auf dem Roten Teppich auf dem Flughafen in Tel Aviv einen kleinen Klaps als er ihre Hand greifen wollte. Einen Tag später in Rom musste sie sich auf der Gangway ganz dringend die Haare aus dem Gesicht streichen - ausgerechnet in dem Moment als der Präsident wieder Händchen halten wollte.

Absicht? Ein nonverbaler Freudscher Versprecher? Die Vorstellung, dass die Frau, mit der Trump seit zwölf Jahren verheiratet ist, ihm nicht mehr die Hand geben mag, erfüllt seine Gegner jedenfalls mit Genugtuung. Auch für die Presse ist die Körpersprache der First Lady ein gefundenes Fressen. "Melanias Klaps beweist, dass sie Donald genauso hasst wie wir", titelte etwa das US-amerikanische Magazin "The Daily Beast".

Doch glaubt man Melanias Umkreis, könnte die Erklärung für ihr Verhalten eine ganz andere sein. "Melania liebt den Präsidenten bedingungslos", sagte ihr langjähriger Freund und ehemaliger Modelagent Paolo Zampolli dem Magazon "Politico". Es war Zampolli, der 1998 Melania und Donald einander vorstellte. "Sie kümmert sich wirklich um den Präsidenten und begreift sich als seine Beschützerin", führte er weiter aus.

Melania Trump als Donalds Watchdog

Aus dem Team von Trump heißt es, dass Melania zu den wenigen Personen gehört, die Donald mitten in der Nacht anruft, wenn er wissen will, was in der Welt über ihn berichtet wird. Sie soll sehr genau auf das Image ihres Mannes achten. So sei sie zum Beispiel sehr besorgt darüber, dass der Pressesprecher des Weißen Hauses, Sean Spicer, keine gute Arbeit leistet, erzählte ein Regierungsberater "Politico". "Sie glaubt, dass viele Leute in erster Linie sich selbst dienen und nicht ihm."

Melania soll die Rolle eines stillen Watchdogs innehaben. "Sie ist sehr klug", sagte der langjährige Trump-Partner Roger Stone. "Sie hat ausgezeichnete Instinkte, wenn es um Leute geht, die ihren Einfluss auf Trump ausnutzen wollen."

Erinnerung an die Etikette 

Bei öffentlichen Auftritten soll sie penibel auf die Erscheinung ihres Gatten achten, wie etwa beim Ostereirollen im Weißen Haus im vergangenen April. Als damals die amerikanische Nationalhymne erklang, stupste sie den Präsidenten an, damit dieser seine Hand auf sein Herz legt - so wie es sich gehört.

Vielleicht wollte Melania auch in Tel Aviv und Rom ihren Mann nur an die Etikette erinnern. Händchenhalten wirkt bei solchen hochkarätigen Anlässen nicht unbedingt professionell. Schließlich hat auch Israels Präsident Netanjahu nicht die Hand seiner Frau gehalten.  

Auf dem Roten Teppich: First Lady Melania schlägt Donald Trumps Hand weg - und das Netz feiert sie dafür
ivi