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Milliarden-Vermögen Die Scheidung ist vollzogen: Melinda und Bill Gates treffen Einigung

Melinda und Bill Gates
Melinda und Bill Gates sind jetzt geschiedene Leute
© Xinhua / Picture Alliance
Die Scheidung von Melinda und Bill Gates ist vollzogen. Der Trennungsvertrag regelt auch die Aufteilung des Milliardenvermögens. 

Sie haben ein gemeinsames Vermögen von ungefähr 130 Milliarden Dollar und keinen Ehevertrag. Die Scheidung von Melinda und Bill Gates nach 27 Ehejahren wurde mit Spannung erwartet. Drei Monate nachdem der Microsoft-Gründer und seine Ehefrau ihre Trennung verkündeten, hat ein Richter sie am Montag vollzogen. 

Melinda und Bill Gates: Scheidung ist durch

Das US-Klatschportal "TMZ" zitierte kurze Zeit später aus den Scheidungsunterlagen. So soll keiner der beiden Unterhalt vom anderen erhalten, außerdem wird Melinda Gates ihren Nachnamen behalten.

Aus den Dokumenten geht außerdem hervor, dass die beiden einen "Trennungsvertrag" unterzeichnet haben. Darin haben sie festgelegt, wie das Vermögen aufgeteilt wird und wie viel Geld die gemeinsamen Kinder in der Zukunft bekommen werden. Keines der Kinder ist minderjährig, weshalb keine Sorgerechtsregelungen getroffen werden mussten. 

Vorwürfe gegen Bill Gates

In den vergangenen Monaten wurden vermehrt Vorwürfe gegen Bill Gates laut. Von tyrannischen Verhältnissen bei Microsoft war die Rede. Denn angeblich war der Tech-Nerd Gates nicht der devote Ehemann, als der er in der Öffentlichkeit dargestellt wurde. In der "Vanity Fair" offenbarte ein ehemaliger Mitarbeiter, dass Gates die Menschen um sich herum mit NDAs (Non Disclosure Agreements, die es einer Person verbieten, vermeintliche Geheimnisse auszuplaudern) ruhig gehalten haben soll. 

Melinda und Bill Gates

Außerdem pflegte Gates angeblich außereheliche Beziehungen. Wie die "New York Times" berichtet hat, soll er Mitarbeiterinnen nachgestellt haben. Die Frauen haben sich nicht gezwungen gefühlt, doch das Machtgefüge sei trotzdem aus dem Gleichgewicht gewesen. "Ich wusste, dass es viele außerbetriebliche Treffen gab, die nicht in seinem Kalender standen", berichtete auch der ehemalige Mitarbeiter. 

Verwendete Quellen: "TMZ" / "Vanity Fair" / "New York Times"

ls

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