HOME

Monacos Fürstenpaar flittert: Im Bett ohne Albert

Flitterwochen sehen eigentlich anders aus: Fürst Albert von Monaco und Fürstin Charlene sollen ihre Hochzeitsreise in Südafrika in getrennten Hotels verbringen. Während erneut über ernsthafte Beziehungsprobleme spekuliert wird, hat Vater Wittstock dafür eine ganz logische Erklärung.

Die Meldungen über eine Krise des frisch verheirateten Fürstenpaars von Monaco reißen nicht ab: Nachdem mehrere französische Medien vor zwei Wochen berichtet hatten, dass Charlene Wittstock kurz vor der Hochzeit mit Fürst Albert in ihre Heimat Südafrika flüchten wollte, erhalten die Gerüchte über ernsthafte Beziehungsprobleme jetzt Nachschub. Das Paar soll während der Flitterwochen getrennte Hotels bewohnen.

Wie die französische Tageszeitung "Le Figaro" berichtet, soll Fürst Albert in Durban im Hotel Hilton übernachtet haben, während Fürstin Charlene 16 Kilometer entfernt alleine im Hotel Oyster Box nächtigte. Ursprünglich hatten die Frischvermählten geplant, ihre Hochzeitsreise gemeinsam in dem luxuriösen Ressort am Indischen Ozean zu verbringen. Die südafrikanische Zeitung "City Press" meldet unter Berufung auf eine Hotelsprecherin sogar, Charlene habe sich eine kleinere als die ursprünglich geplante Präsidenten-Suite genommen und wertet dies als Indiz dafür, dass die Fürstin wohl alleine bleiben werde.

Jedes Indiz wird als Beleg für eine Krise gewertet

Das Fürstenpaar wird auf seiner Hochzeitsreise von Journalisten und Fotografen argwöhnisch beobachtet und jedes noch so kleine Detail als Indiz für eine Beziehungskrise gewertet. Als Boulevardfotografen Charlene und Albert um einen Kuss für die Kameras gebeten hätten, habe die junge Braut ihren Kopf weggedreht und ihrem Mann nur die Wange hingehalten. Außerdem seien der 53-jährige Fürst und seine 20 Jahre jüngere Frau nach einem Besuch beim südafrikanischen Staatschef Jacob Zuma in getrennten Autos weggefahren, berichtete der "Figaro" unter Berufung auf die Lokalzeitung "City Press".

Vielleicht sei es einfach "ein wenig anstrengend", wenn man sich den ganzen Tag lang für die Fotografen küssen solle, verteidigte der französische Adelsexperte Stéphane Bern das Fürstenpaar, das seine Hochzeit vergangene Woche ein zweites Mal in der Heimat der Braut gefeiert hatte. "Ich versichere Ihnen, wenn keine Fotografen da sind, küssen sie sich gern", sagte Bern. Diese These stützen nicht nur Fotos von einem Empfang im Oyster-Hotel am vergangenen Donnerstag, bei der das Paar sich innig küsste, sondern gerade aufgetauchte Schnappschüsse. Am 3. Juli, einen Tag nach ihrer Hochzeit in Monaco, hat ein Paparazzo Fotos von Albert und Charlene gemacht, wie sie sich auf eine Yacht vor Monaco innig küssen.

Vater der Braut erklärt die getrennten Hotels

Und auch für die getrennten Hotelzimmer soll es eine logische Erklärung geben. Brautvater Michael Wittstock sagte der südafrikanischen Presse laut "Figaro", dass seine Tochter in einem anderen Hotel als ihr Mann geschlafen habe, weil dieser an der Tagung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) teilgenommen habe. Weil das Treffen morgens um sieben Uhr anfange, habe der Fürst im Tagungshotel genächtigt. Albert und Charlene hatten ihre Hochzeit eigens vorverlegt, damit der sportbegeisterte Fürst an dem IOC-Treffen in Südafrika teilnehmen konnte.

Ob an den Gerüchten über eine Beziehungskrise im monegassischen Fürstenhaus etwas dran ist, bleibt also nach wie vor unklar. Im Ozeanographischen Museum von Monaco wurde jedenfalls gerade eine Ausstellung eröffnet, bei der die Besucher mit Erinnerungsstücken wie dem Brautkleid, dem Hochzeitsauto und Dutzenden Fotos in der Märchenhochzeit schwelgen können. Und die Monegassen hoffen, dass es eine bleibt.

mai