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Notdurft im Schwimmbad: Ryan Lochte erlaubt das Beckenpinkeln

Olympiasieger Ryan Lochte zerstört die Bemühungen von Millionen von Bademeistern: "Kinder, ihr dürft ins Becken pinkeln", teilt er in einem Video mit. Und gibt noch einmal zu, das selbst auch zu tun.

Nicht vom Beckenrand springen, vorher duschen und natürlich nicht ins Wasser pinkeln. Die drei goldenen Schwimmregeln kriegt jedes Kind bereits im Planschbecken eingebläut. Doch Doppelolympiasieger Ryan Lochte macht jetzt die Bemühungen von Millionen von Bademeistern weltweit zunichte und erteilt allen jungen Beckenpinklern Absolution: "Kinder, es ist okay ins Becken zu pinkeln."

In einer nicht ganz ernst gemeinten Videobotschaft auf der Website "Funny or die" meldet sich Lochte unter der Überschrift „Ins Becken pinkeln mit Ryan Lochte“ ausführlich zum Thema zu Wort. "Das Becken ist die größte und teuerste Toilette - und sie gehört mir", sagt Lochte darin. Tiere markierten schließlich auch ihr Revier und sein Revier sei eben das Becken. Es gehöre viel Übung dazu, die am besten erst in der Badewanne beginne, um sich dann zum Whirlpool und zum flachen Beckenrand zu steigern.

Der amerikanische Schwimmstar, der in London zwei goldene, zwei silberne und eine bronzene Medaille gewonnen hat, spielt mit dem Video auf die von ihm angestoßene Pinkeldiskussion an. In der vergangenen Woche hatte er in einer US-Radiosendung zugegeben, sich beim Aufwärmtraining in London im Becken erleichtert zu haben. "Viele der Schwimmer machen das", sagte der 27-Jährige. Auch Schwimmkollege Michael Phelps bestätigte die Aussage Lochtes. "Ich glaube, jeder pinkelt ins Becken", sagte Phelps dem "Wall Street Journal". "Wenn wir zwei Stunden im Wasser sind, gehen wir nicht wirklich raus, um uns zu erleichtern."

Doch eine Sache ist selbst für Modellathlet Lochte tabu. "Pinkeln ist okay", sagt er, aber: "Macht niemals das große Geschäft im Becken." Denn dann müsse der Pool geschlossen werden und er könne nicht mehr reinpinkeln.

mai
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