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Oscar-Verleihung: Helen Hunt und das teure Kleid von H&M

Kaum eine Modemarke steht so stark für Jugendlichkeit und schnelle, günstige Kleidung wie H&M. Bei der Oscarverleihung trug Helen Hunt ein Kleid der schwedischen Marke - aus Liebe zur Umwelt.

Die Schauspielerin Helen Hunt hat auf dem roten Teppich der Oscar-Verleihung mit einem Kleid der schwedischen Modemarke H&M überrascht. "Ich mag, dass sie tragbare Kleidung machen." Bei der mitternachtsblauen Robe handelte es sich allerdings nicht um ein Kleid von der Stange, das Kleid wurde extra für Hunt kreiert.

Motivation für die Zusammenarbeit war, ein Kleid anzufertigen, welches komplett aus umweltfreundlichen Materialien genäht wurde. "Wir müssen alle unsere Stimme erheben und etwas gegen den Klimawandel tun", sagte Hunt, "und Lösungen finden, wie zum Beispiel Solarenergie, energiesparendere Gebäude und umweltfreundlichere Autos." Oder eben schonend produzierte Kleidung.

Ob das bequem sei, fragte ein Journalist. "Es ist nicht so, als würde ich meine flauschige Trainingshose tragen", sagte Hunt in dem langen dunkelblauen Kleid. "Aber ich bin stolz." Billig war Hunts Outfit allerdings nicht. Sie kombinierte es mit Schmuck im Wert von über 700.000 Dollar (etwa 500.000 Euro).

Die 49-jährige war für ihre Rolle als Sextherapeutin in "The Sessions - Wenn Worte berühren" als beste Nebendarstellerin nominiert, musste sich aber Kollegin Anne Hathaway geschlagen geben. 1998 hatte sie einen Oscar als beste Hauptdarstellerin für ihre Rolle in der Komödie "Besser geht's nicht" gewonnen.

ono/Bang/DPA / DPA