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Französischer Fußballclub: Pamela Anderson wütet über Spendengala von Olympique Marseille - der Verein kontert cool

Pamela Anderson und ihr Fußballer-Freund Adil Rami besuchten eine Spendengala seines Vereins Olympique Marseille, bei dem auch Geld für den Wiederaufbau von Notre-Dame gesammelt wurde. Für Anderson ein Eklat - doch der Verein ließ das nicht unkommentiert.

Pamela Anderson

Seit Schauspielerin Pamela Anderson mit dem Fußballer Adil Rami liiert ist, lebt sie in Frankreich

Picture Alliance

Seit rund zwei Jahren ist Schauspielerin Pamela Anderson mit dem französischen Fußballer Adil Rami liiert. In einer Instagram-Story teilte die 51-Jährige nun ein Foto, das das Paar bei einer Spendengala seines Vereins Olympique Marseille zeigt. Anderson markierte das Bild mit einem Herzen. Doch so harmonisch wie es scheint, ging es bei dem Event nicht zu. Die Kanadierin hat die Veranstaltung vorzeitig verlassen. Sie sei "wütend und enttäuscht" und machte ihrem Ärger via Twitter Luft. Was war passiert?

Die Stiftung des Fußballclubs organisierte eine Gala, bei der Spenden für bedürftige Jugendliche in Marseille gesammelt werden sollten. Für den guten Zweck wurden unter anderem eine signierte Gitarre von Bruce Springsteen, Trikots der Basketlballprofis Kevin Durant und Stephen Curry sowie persönliche Gegenstände verschiedener Sportstars versteigert. Insgesamt kam die stolze Summe von 439.760 Euro zusammen.

Pamela Anderson verließ empört den Saal

Als während der Gala verkündet wurde, dass 100.000 Euro der bei einem Brand beschädigten Kirche Notre-Dame in Paris zu Gute kommen sollen, verließ Anderson empört den Saal. Adil Rami, immerhin französischer Nationalspieler und Weltmeister des Jahres 2018, blieb nichts anderes übrig, als seine Freundin zu begleiten.

"Die Kinder von Marseille hätten die 100.000 Euro sicher nötiger gehabt als die Kathedrale, für die mehrere Milliardäre über eine Milliarde Euro gespendet haben", twitterte Anderson nach der Veranstaltung. Sie hoffe, dass die Verantwortlichen ihre Entscheidung noch einmal überdenken und das Geld denen geben, die es wirklich benötigen.

Die Stiftung von Olympique Marseille bedankte sich auf ihrer Homepage bei allen großzügigen Spendern und betonte ausdrücklich, dass Pamela Anderson nicht dazu gehöre. Auch bei den Franzosen kam die Kritik der Schauspielerin nicht durchweg gut an. Viele Twitter-User fragten, was die 51-Jährige selbst gegen das Leid bedürftiger Kinder in Marseille unternehme. "Mit dem Geld, was sie für das Botox in ihrem Hintern, in ihren Brüsten und in ihrem Gesicht ausgegeben hat, könnte sie ein ganzes Land ernähren", schrieb eine Userin.

Quellen: Pamela Anderson Twitter, Pamela Anderson Instagram, Olympique Marseille

jum