HOME

Treppensturz: Paul Gascoigne nach Suff-Schlägerei im Krankenhaus

Paul Gascoigne hat wieder zugeschlagen. Sprichwörtlich. Der englische Ex-Nationalspieler liegt in einer Klinik, nachdem er besoffen in einem Londoner Nobelhotel ausrastete.

Der ehemalige Fußball-Profi Paul Gascoigne

Der englische Ex-Fußball-Profi Paul Gascoigne

Paul Gascoigne hat sich mal wieder Ärger eingehandelt. Der englische Ex-Fußballprofi soll in einem Londoner Nobelhotel betrunken gepöbelt, Frauen begrapscht und mit Geld um sich geworfen haben. Dies berichtet die englische "Daily Mail". Einem Hotelgast wurde es offenbar zu bunt. Er kickte den 49-Jährigen kurzerhand die Treppe runter. Gascoigne wurde daraufhin mit Kopfverletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert. 

Laut Augenzeugen soll der ehemalige England-Star in einem "tragischen Zustand" gewesen sein und rassistische Bemerkungen gemacht haben. Er soll zudem so betrunken gewesen sein, dass er sabberte. Einem Gast schlug er ins Gesicht, woraufhin dessen Freund den ehemaligen Nationalspieler mit dem Fuß die Treppe hinunter beförderte.


Ein Augenzeuge twitterte ein Foto vom Polizeieinsatz. "Das ist wahrscheinlich einer der schrägsten Tweets, die ich je abgesetzt habe: Ich bin im Ace Hotel und versuche zu lesen, kann aber nicht, weil Paul Gascoigne hinter mir gerade Ärger macht". 

Zehn Minuten später twitterte er: "Es wird immer verrückter: Gazza wurde soeben die Treppe heruntergekickt von einem Mann, dessen Freund von ihm geschlagen wurde."


Paul Gascoigne kämpft gegen Alkoholsucht

Gascoigne wurde mit Kopfverletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert.

Warum er sich am Dienstag überhaupt in London aufhielt, ist selbst seinem Sprecher Terry Baker nicht klar. Gegenüber dem englischen "Mirror" erklärte er, dass Gascoigne Weihnachten eigentlich in Newcastle sein und heute weiter nach Bournemouth wollte. "Er wurde nicht verhaftet", stellte Baker jedoch klar. "Er wird wieder entlassen und nach Hause geschickt."


Gascoigne kämpft seit fast zwanzig Jahren gegen seine Alkoholsucht. Mehrfach suchte er deshalb eine Klinik auf und landete wiederholt in der Psychiatrie. Immer wieder lieferte er sich im betrunkenen Zustand Schlägereien. Zuletzt wurde er im September wegen Rassismus zu einer Geldstrafe von 1000 Pfund (rund 1300 Euro) verurteilt, nachdem er einen dunkelhäutigen Sicherheitsmann beleidigte. 

jek
Themen in diesem Artikel