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Nach dem Interview ihres Vaters: Diese Folgen hat der Eklat um Prinz Andrew für Eugenie und Beatrice

Seine enge Freundschaft zu dem Pädophilen Jeffrey Epstein und sein peinliches TV-Interview hat Prinz Andrew vorerst seinen royalen Job gekostet. Das hat auch Folgen für seine Töchter Beatrice und Eugenie.

Nach umstrittenen TV-Interview: Prinz Andrew legt öffentliche Ämter nieder

Wer es gut meinen möchte mit Prinz Andrew, der nennt dessen BBC-Interview vom vergangenen Wochenende "unglücklich". Tatsächlich aber wird der 45-minütige Auftritt des 59-Jährigen gerade zum größten Skandal, den das britische Königshaus in den vergangenen Jahren erlebt hat.  

Prinz Andrew: Sein Ausfall hat Folgen für Beatrice und Eugenie

Mittlerweile ist der Bruder von Prinz Charles von seinen royalen Verpflichtungen zurückgetreten - offenbar nach größer werdendem Druck der Queen und Charles. Für ihn bedeutet das auch einen finanziellen Einschnitt. Andrew wird 249.000 Pfund im Jahr weniger bekommen. Das hat auch für seine zwei Töchter, Prinzessin Eugenie und Prinzessin Beatrice, Folgen. Wie ein Angestellter des Königshauses der "Daily Mail" bestätigt hat, sollen die beiden wohl auch in Zukunft vereinzelte Aufgaben übernehmen. Ein gemeinsamer Auftritt mit der Familie auf dem Balkon des Buckingham Palastes nach der "Trooping the Colour"-Parade und einige wenige andere Feste. Mehr aber auch nicht.

Prinzessin Eugenie, Prinz Andrew und Prinzessin Beatrice

Prinzessin Eugenie, Prinz Andrew und Prinzessin Beatrice bei der Hochzeit von Prinz William und Herzogin Kate 2011. Im Jahr zuvor hatte Prinz Andrew den damals schon verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein in New York besucht. 

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Und das dürfte Prinz Andrew stören. Denn seit einigen Jahren schon versucht der Lieblingssohn von Königin Elisabeth II., seinen Töchtern zu mehr royalem Status zu verhelfen. Wie Robert Jobsen, Autor von "William & Kate: The Love Story", der Zeitschrift "Vanity Fair" bereits 2011 erzählte, will Prinz Charles am liebsten weniger Royals, die mit Aufgaben betraut werden. "Er will eine schmalere, kosteneffizientere Monarchie. Andrew hat enorme Anstrengungen unternommen, Beatrice und Eugenie in der Nähe der Königin zu halten, um ihre Zukunft als voll bezahlte Mitglieder der Firma, wie die königliche Familie genannt wird, zu sichern", erklärte der Experte. "Zusätzlich zu ihrem Status als königliche Hoheiten wollte Andrew immer, dass sie rund um die Uhr abgesichert sind und den Status eines arbeitenden Royals bekommen."

Normaler Job statt royaler Vorteile

Diesen Wunsch kann sich Andrew jetzt - so viel ist sicher - abschminken. Als Lieblingssohn der Queen konnte er sich in der Vergangenheit offenbar mehr erlauben als seinem Bruder Charles lieb gewesen wäre. Doch es scheint, als sei sein katastrophales TV-Interview nun nur der Tropfen gewesen, der das Skandal-Fass zum Überlaufen gebracht hat. 

"(Die Prinzessinnen) müssen sich jetzt auf ihren Tagesjob konzentrieren", erklärt ein Insider der "Daily Mail". Wie die Zeitschrift berichtet, arbeitet die 29-jährige Eugenie in der "Hauser & Wirth"-Kunstgalerie in London. Ihr Tag beginnt um 9 und endet um 17 Uhr. Laut der Berechnung einer Gehaltswebsite müsste die Prinzessin zwischen 32.000 und 34.000 Pfund verdienen, so die "Daily Mail". Ihre Schwester, Prinzessin Beatrice, ist Vizepräsidentin einer Software Company. Was sie dort verdient, ist nicht bekannt. 

Gut möglich, dass sich das Jetset-Leben der Prinzessinnen nach dem Skandal um ihren Vater etwas verändert. Noch ist nicht klar, welche Auswirkungen es auf Beatrices Hochzeit im kommenden Jahr haben wird. Eine öffentliche Kutschfahrt durch Windsor und eine Gästeliste von 800 Menschen - wie noch bei Prinzessin Eugenie im vergangenen Jahr - ist momentan wohl undenkbar. 

Quellen: "Daily Mail" / "Vanity Fair"