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Eklat um Prinz Andrew Prinz Charles: Krisensitzung mit Prinz Philip – denn der nächste Hammer steht schon bevor

Prinz Charles, Queen Elizabeth II. und Prinz Andrew
Queen Elizabeth II. mit ihren Söhnen, Prinz Charles und Prinz Andrew
© Cover Images / Picture Alliance
Nach dem viel diskutierten Interview von Prinz Andrew ist Prinz Charles nach Sandringham gereist, um mit seinem Vater, Prinz Philip, das weitere Vorgehen zu besprechen. 

Ruhe wird so bald nicht ins britische Königshaus einkehren. Denn Prinz Andrew hat seiner Familie mit seinem viel diskutierten und peinlichen BBC-Interview einen Bärendienst erwiesen. Die Monarchie ist so fragil wie nur selten zuvor. Das weiß auch Thronfolger Prinz Charles, Andrews älterer Bruder. 

Prinz Charles bespricht sich mit Prinz Philip: Andrew-Affäre nimmt kein Ende

Und so reiste Charles direkt nach seiner Ankunft aus Neuseeland nach Sandringham, wo sein Vater Prinz Philip seit seinem öffentlichen Rückzug lebt. Das Treffen der beiden Männer stand schon länger im Terminplan, wurde also nicht erst nach dem desaströsen BBC-Interview von Prinz Andrew anberaumt. Mehrere Tage soll Charles auf dem Anwesen in Norfolk zu Besuch sein, um dort wichtige Meetings zu besuchen. Doch zweifelsohne werden Vater und Sohn auch über Andrew und die Zukunft der britischen Monarchie beratschlagen. 

Wie der Royal-Biograf Christopher Wilson dem "Telegraph" erklärt, wird Prinz Philip als "führende Hand und Autoritätsperson" bezeichnet. Was sein zweitjüngster Sohn gerade verzapft, dürfte ihm also ganz und gar nicht gefallen. Zumal Andrew bereits in der Vergangenheit regelmäßig für Negativschlagzeilen über das britische Königshaus sorgte. 

Während offiziell kein Treffen der Brüder Charles und Andrew geplant ist, dürfte Charles - gemeinsam mit seinem strengen Vater - die Konsequenzen aus der Affäre besprechen. Nach Andrews Rücktritt von allen royalen Verpflichtungen könnte Charles bald möglicherweise durchsetzen, was er schon länger wollte: die Zahl der Repräsentanten des Königshauses reduzieren und eine schmalere, kosteneffizientere Monarchie ermöglichen. 

Wird Charles bald König?

Ein royaler Insider geht in der britischen Zeitung "The Sun" sogar noch weiter. Demnach solle die Queen planen, innerhalb der kommenden 18 Monate zurückzutreten und die Regentschaft ihrem ältesten Sohn zu überlassen. Dann wäre Queen Elizabeth II. 95 Jahre alt. 

"Der Skandal um Prinz Andrew und Epstein gab Charles die Gelegenheit einzuspringen, um zu zeigen, dass er 'Die Firma' leiten kann. Niemand ist größer als die Institution der Königlichen Familie. Nicht einmal Andrew, der Lieblingssohn der Königin. Charles erkannte das und handelte entschlossen - wie der König, der er vielleicht bald sein wird. Das war der Moment, als Charles als Prinzregent, der Schattenkönig, auftrat", erklärt der Insider. 

Der nächste Hammer folgt 

Außerdem bereiten sich die Mitglieder der Königsfamilie gerade auf den nächsten Hammer im Andrew-Eklat vor. Am kommenden Montag wird ein Interview mit dem mutmaßlichen Epstein-Opfer Virginia Roberts ausgestrahlt (BBC). Sie behauptet, dreimal zum Sex mit Prinz Andrew gezwungen worden zu sein. Dass Roberts im britischen TV auspacken würde, soll überhaupt Auslöser für Andrews zweifelhafte Verteidigungsstrategie gewesen sein. 

Wie gesagt: Ruhe wird so bald nicht ins britische Königshaus einkehren.

Quellen: "The Telegraph" / "The Sun"


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