Achter Hochzeitstag
Die größten Skandale rund um die Hochzeit von Meghan und Harry

Prinz Harry und Meghan küssen sich auf ihrer Hochzeit
Prinz Harry und Herzogin Meghan an ihrem Hochzeitstag 2018.

 
© Pool/EPA-EFE/NEIL HALL / Picture Alliance

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Die Hochzeit von Harry und Meghan wirkte märchenhaft. Doch hinter den Kulissen gab es angeblich Zoff um Schmuck und Kleider. Für den größten Skandal sorgt Meghans Vater.

Acht Jahre ist es her, dass Prinz Harry und Meghan Markle sich das Ja-Wort gegeben haben. Am 19. Mai 2018 fand die Trauung auf Schloss Windsor statt. Das Event verfolgten Millionen Zuschauer live im TV. Was auf dem Bildschirm wie eine Traumhochzeit wirkte, sah hinter den Kulissen ganz anders aus. Schon im Vorfeld der Hochzeit soll es Spannungen mit den anderen Mitgliedern der königlichen Familie gegeben haben. Zwei Jahre später brach das Paar mit der Königsfamilie und zog in die USA. 

Palastinsider berichteten, dass die Stimmung im Vorfeld der Hochzeit im Jahr 2018 ziemlich angespannt und stressig war. Die Autorin Tina Brown, 72, bezeichnete die Situation in ihrem Buch „The Palace Papers“ als "ein einziges Chaos" und zitierte eine Quelle mit den Worten, es sei "die ganze Zeit über nichts als Drama" gewesen. Mitarbeiter hätten die ständigen Forderungen von Harry und Meghan "satt" gehabt.

Tiara-Streit mit der Queen

Auch der Königshaus-Experte Tom Bower, 79, behauptet, Meghan sei „zu anspruchsvoll“ gewesen. Mit Angela Kelly, 68, der persönlichen Modeberaterin der verstorbenen Queen Elizabeth II. (1926–2022), soll es deswegen zum Streit um die Hochzeitstiara gekommen sein. In seiner Biografie „Revenge“ schreibt er, Meghan wollte einen Kopfschmuck mit Smaragden haben. Harry unterstützte seine Braut, doch Kelly riet aufgrund der russischen Herkunft der Schmucksteine ab.

Am Ende musste die Queen angeblich einen wütenden Harry „deutlich in seine Schranken weisen“. Ihm sei mitgeteilt worden, dass „Meghan nicht alles haben kann, was sie will. Sie bekommt die Tiara, die ich ihr gebe“, soll die Königin laut „The Times“ erklärt haben. Meghan entschied sich am Ende für das „Queen Mary's Diamond Bandeau“.

Kleider-Streit mit Prinzessin Kate

Ein weiteres Drama spielte sich um die Kleider der Blumenmädchen ab. Laut Bower soll Harrys Schwägerin Prinzessin Kate, 44, der Meinung gewesen sein, dass sie der royalen Tradition folgen und Strumpfhosen darunter tragen sollten. Meghan bestand jedoch offenbar darauf, es anders zu handhaben. Außerdem gab es eine Diskussion um die Länge von Prinzessin Charlottes Rock. Kate hielt diese für ihre dreijährige Tochter für zu kurz. Meghans Assistentin Melissa Toubati und die Designerin Clare Waight Keller gaben an, „miterlebt zu haben, wie Meghan Kates Einwand entschieden zurückwies“, so Bower. Kate sei daraufhin in Tränen ausgebrochen. Meghan wurde in der Presse als "Diva und Bridezilla" bezeichnet.

Die Herzogin von Sussex legte 2021 in ihrem TV-Interview mit Oprah Winfrey, 72, ihre Sicht der Dinge dar. Sie behauptete, sie habe bei dem Vorfall geweint, nicht Kate. „Ein paar Tage vor der Hochzeit war sie wegen etwas aufgebracht – ja, das Thema stimmte –, das mit den Kleidern der Blumenmädchen zu tun hatte, und das brachte mich zum Weinen und verletzte meine Gefühle wirklich“, erzählte Meghan Oprah. „Was schwer zu verkraften war, war, für etwas verantwortlich gemacht zu werden, das ich nicht nur nicht getan hatte, sondern das mir widerfahren war.“

Waren Prinz Harry und Meghan schon vorher verheiratet?

In dem Interview mit Oprah Winfrey behauptete Meghan außerdem, dass sie Harry drei Tage vor ihrer großen Hochzeit in Windsor bereits heimlich geheiratet hatte. „Niemand weiß das, aber wir haben den Erzbischof angerufen und einfach gesagt: ‚Hören Sie, diese Sache, dieses Spektakel ist für die Welt, aber wir wollen, dass unsere Verbindung nur zwischen uns besteht.‘“

Meghan erzählte dann, dass sie die private Zeremonie im Garten von Nottingham Cottage auf dem Gelände des Kensington-Palastes abgehalten hätten. Offizielle Dokumente und auch der damalige Erzbischof Justin Welby, 70, selbst widersprachen dieser Behauptung allerdings. Laut BBC soll es sich bei der Zeremonie vor der Hochzeit lediglich um „im privaten Rahmen ausgetauschte persönliche Gelübde“ gehandelt haben.

Meghans Vater sorgt für einen Skandal

Für den größten Skandal sorgte vor der Hochzeit von Harry und Meghan aber der Vater der Braut. Die königliche Familie hatte angekündigt, dass Meghans Vater, Thomas Markle, 81, seine Tochter zum Altar führen wird. Zwei Tage vor der Hochzeit veröffentlichte Meghan jedoch eine Erklärung, in der sie mitteilte: „Leider wird mein Vater nicht an unserer Hochzeit teilnehmen. Ich habe mich immer um meinen Vater gekümmert und hoffe, dass ihm der Freiraum gegeben wird, den er braucht, um sich auf seine Gesundheit zu konzentrieren.“

Meghan Markle läuft in ihrem Hochzeitskleid zum Altar
Eigentlich sollte ihr Vater  Meghan Markle zum Altar führen, doch zwei Tage vor der Hochzeit teilte sie mit, dass er nicht erscheinen würde
© Dominic Lipinski / Picture Alliance

Die Zeitung „Mail on Sunday“ hatte zuvor enthüllt, dass Markle, der damals in Mexiko lebte, dabei geholfen hatte, Paparazzi-Fotos von sich selbst bei den Vorbereitungen für die Hochzeit zu inszenieren. Thomas Markle erklärte dann kurz vor der Hochzeit gegenüber der US-Promiseite „TMZ“, er habe einen Herzinfarkt erlitten. Meghan erfuhr angeblich erst durch diesen Bericht von der Einweisung ihres Vaters ins Krankenhaus. Prinz Harrys Vater, der heutige König Charles, 77, führte Meghan schließlich zum Altar. Zu ihrem Vater soll sie den Kontakt abgebrochen haben.

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lhi

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