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Tod des Prinzgemahls Prinz Philip: Wann die Beerdigung stattfinden soll und vor welchem Problem die Familie steht

Prinz Philip
Ganz Großbritannien trauert um Prinz Philip
© Matt Dunham / Picture Alliance
Wenn ein hochrangiges Mitglied der Königsfamilie stirbt, wird ein durchgeplanter Staatsakt ausgelöst. Im Fall von Prinz Philip steht die Familie allerdings vor einem Problem. 

Am Freitagmittag teilte die Royal Family die traurige Nachricht mit, dass Prinz Philip mit 99 Jahren verstorben ist. Sein Tod setzt die "Operation Forth Bridge" in Gang – ein präzises Protokoll, an dem der Mann der Queen selbst beteiligt war. Unter anderem besagt es, dass mit dem Tod von Prinz Philip automatisch eine nationale Trauerzeit in Kraft tritt, die bis zu seinem Begräbnis andauert.

Prinz Philip: So wird die Beerdigung aussehen

Mittlerweile gibt es etwas mehr Klarheit darüber, wie die kommenden Tage aussehen werden. Wie britische Medien einstimmig berichten, wird die Trauerzeit acht Tage betragen. In der Zeit wird die Queen keine Pflichten erfüllen und Gesetze werden nicht verabschiedet. Die Beisetzung soll demnach am Samstag, den 17. April, stattfinden. 

Sie wird geprägt sein von zwei Faktoren: der Corona-Pandemie und Prinz Philips' "Kein Brimborium"-Persönlichkeit. Zu Lebzeiten habe er bereits darauf bestanden, kein volles Staatsbegräbnis zu bekommen. Sein Sarg wird bis dahin auf Schloss Windsor bleiben, eine Aufbahrung wird nicht arrangiert. Auch ein Festzug durch Windsor wird es nicht geben, viel zu viele Menschen würden dadurch angelockt. Wegen Corona darf die Zahl der Gäste außerdem nicht die 30 übersteigen – da macht auch die Royal Family keine Ausnahme. Die Beerdigung wird aller Voraussicht nach in der St. George's Chapel stattfinden, der Kirche, in der sich Prinz Harry und Herzogin Meghan 2018 das Jawort gaben. 

Corona ändert die Pläne

Der Palast teilte bereits mit: "Während der Coronavirus-Pandemie und in Anbetracht der aktuellen Ratschläge der Regierung und der Richtlinien zum Social Distancing werden von Ihrer Majestät, der Königin, geänderte Beerdigungs- und Zeremonialvorkehrungen für Seine Königliche Hoheit, den Herzog von Edinburgh, erwogen. Details werden zu gegebener Zeit bestätigt werden."

Adelsexperte Michael Begasse zum Tod von Prinz Philip

Aber wer wird zu den 30 Gästen gehören? Ganz sicher dabei sein werden Prinz William und Herzogin Kate, Prinz Edward, die Countess of Wessex, Prinz Charles und Camilla, die Queen und Prinzessin Anne. Auch Prinz Andrew, Prinz Harry sowie Prinzessin Beatrice und Prinzessin Eugenie werden wohl anwesend sein wollen. Die 30-Gäste-Regel ist für die Royal Family eine große Herausforderung, denn ursprünglich war eine Gästeliste von 800 Menschen geplant, darunter Staatsoberhäupter und Freunde. 

ls

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