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Prinz William: Prince Charming muss zum Militär

Gerade erst mit seiner Freundin aus dem Skiurlaub zurückgekehrt, muss Prinz William vorerst Abschied nehmen vom lockeren Leben: Heute beginnt für den 23-Jährigen der Militärdienst in der Eliteakademie Sandhurst.

Prinz William tritt seinen Militädienst an. In der Eliteakademie Sandhurst stehen ihm dabei harte Zeiten bevor. Wie alle anderen 269 Kadetten darf er die Akademie während der ersten fünf Wochen nicht verlassen. Auch den 24. Geburtstag seiner Freundin am Montag verpasst er dadurch. Und Kate muss sich an einen neuen Anblick gewöhnen, denn Williams berühmte blonde Locken müssen einem militärischen Kurzhaarschnitt weichen. Die neue Frisur offenbart dann das Ausmaß seines fortgeschrittenen Haarausfalls.

Keine Sonderbehandlung

Zum Dienstantritt musste William ein Bügelbrett, seine Uniformen, Sportkleidung und schwere Militärstiefel mitbringen. Erwartet wird von den Kadetten auch, dass sie ihre Wäsche selbst waschen. Der 44-wöchige Kurs in Sandhurst sieht ein hartes körperliches Training vor, der Tag beginnt bereits im Morgengrauen. William hat darauf bestanden, keine Sonderbehandlung zu erhalten. Außerdem will er darauf vorbereitet werden, in Kriegsgebieten zu kämpfen. Ob er als zukünftiger König allerdings tatsächlich den Gefahren in einer Krisenregion ausgesetzt würde, ist zweifelhaft.

Auch sein jüngerer Bruder Harry wird im dritten und letzten Jahr in Sandhurst ausgebildet. Nach dessen Abschluss muss William bei einer Begegnung mit seinem Bruder salutieren. Wenn auch William seinen Abschluss in der Tasche hat, wird sich die Situation umkehren, da er einen Hochschulabschluss besitzt und damit voraussichtlich schneller einen höheren Rang bekleiden wird als Harry. William setzt mit seinem Eintritt in den Militärdienst eine Familientradition fort. Er wählte jedoch eine Ausbildung beim Heer, während sich sein Vater, Prinz Charles, bei der Luftwaffe zum Piloten ausbilden ließ. Außerdem diente Charles bei der Marine. Zu früheren Absolventen von Sandhurst zählen der verstorbene König Hussein von Jordanien, der Sultan von Brunei und der frühere britische Premierminister Winston Churchill.

AP / AP