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Früher Tod Nachfahrin des österreichischen Kaisers: Prinzessin Maria Singh mit nur 31 Jahren gestorben

Kaiser Karl I.
Hochzeit des damaligen Erzherzog Carl Franz Josephs (später Kaiser Karl I.) mit Prinzessin Zita von Bourbon-Parma (1911)
© Anonym / Picture Alliance
Mit gerade mal 31 Jahren ist Prinzessin Maria Singh von Österreich gestorben. Ursache soll ein Aneurysma gewesen sein. 

Sie war eine der Nachfahren des letzten österreichischen Kaisers Karl I.. Mit nur 31 Jahren ist Prinzessin Maria Singh am 4. Mai an einem Aneurysma gestorben, wie eine Sprecherin der "Emperor Karl League" der Zeitschrift "Bunte" jetzt bestätigt hat. Maria Singh blieb der Öffentlichkeit weitestgehend fern. In den Bildagenturen gibt es daher keine Fotos von ihr.

Prinzessin Maria Singh ist mit 31 Jahren verstorben

Maria Singh war die Tochter von Erzherzogin Maria Anna von Österreich und ihrem Mann, Prinz Piotr Galitzine. Die "Emperor Karl League", die den Tod der Adeligen bestätigte, ist eine Organisation, die sich dem Vermächtnis von Kaiser Karl I. von Österreich widmet. Maria Galitzine nahm den Nachnamen ihres Ehemannes, dem Iraker Rishi Singh, an. Erst 2018 wurde der gemeinsame Sohn Maxim geboren. Im US-Bundesstaat Texas hatte die Familie Wurzeln geschlagen. Auch Maria Singhs Eltern leben dort. 

Singh gehörte dem österreichischen Hochadel an. Mütterlicherseits stammte sie vom Kaiser Karl I. und dessen Frau, Kaiserin Zita ab, ihr Vater wiederum gehört dem russischen Fürstengeschlecht Galitzine an.

Früher Tod: Nachfahrin des österreichischen Kaisers: Prinzessin Maria Singh mit nur 31 Jahren gestorben

Was ist ein Aneurysma und wie entsteht es?

Aneurysmen sind Aussackungen, Gefäßausstülpungen in Arterien, meistens im Gehirn oder im Bauchbereich. Reißen diese Blutgefäße, kommt es zu lebensgefährlichen Blutungen. Wann und warum es zu einem Riss kommt, ist kaum vorherzusagen. Bei einigen Patienten platzt die Ader beim Niesen, beim Sport oder bei anderen körperlichen Anstrengungen. Einige Studien haben außerdem Risikofaktoren wie Bluthochdruck, die Pille, Alkoholmissbrauch und das Rauchen in Verdacht. Das Tückische: Meist bemerken Patienten die Aneurysmen nicht. Sie können angeboren sein oder im Laufe des Lebens entstehen.

In etwa überleben nur die Hälfte aller Betroffenen eine solche Blutung. 

Quelle: "Bunte"

ls

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