HOME

Sandra Bullocks Selbstversuch: "Kein Mensch sollte sich selbst googeln"

Was Sandra Bullock in Internetforen über ihr Alter und ihr Talent gelesen hat, war mitunter wenig schmeichelhaft. Amüsiert hat sie jedoch eine angebliche Fehde mit einer berühmten Kollegin.

Von Frank Siering, Los Angeles

Normalerweise surft Sandra Bullock wohl nicht sonderlich viel im Internet. Vor Kurzem habe sie allerdings ihren Namen bei Google eingegeben, sagte die "Gravity"-Darstellerin beim Internationalen Filmfestival von Palm Springs.

"Ich wollte Kommentaren herumstöbern und schauen, was die Leute so über mich denken", so Bullock. Nach ein paar Klicks kam ihr schnell die Erkenntnis, dass "sich kein Mensch jemals selbst googlen sollte".

So musste die 49-Jährige lesen, dass sich viele Kommentare auf ihr "fortgeschrittenes Alter" bezogen, sie sei nicht "besonders attraktiv" und auch ihr schauspielerisches Talent sei "eher durchschnittlich". Kommentare, so Bullock, "die dem Selbstvertrauen nicht unbedingt helfen".

"Gemeinsames Sorgerecht" für Clooney

Bullock hatte aber auch keinerlei Probleme damit, diverse Klatschgeschichten, die über sie verbreitet werden, zu kommentieren. Zu dem Gerücht, sie liege im Clinch mit Julia Roberts, weil beide George Clooney für sich beschlagnahmen wollen würden, sagte sie: "Wir haben gemeinsames Sorgerecht. Und damit sind wir auch beide ganz zufrieden." Selbst die vielen Spekulationen über ihr Liebesleben ließ Bullock nicht aus. "Ich war erstaunt, mit wie vielen Männern ich was gehabt haben soll", so Bullock. "Einige Namen stimmten, zu anderen würde ich niemals etwas sagen."

Es gab allerdings auch ein paar nette Zeilen zu ihrer Person. "Einige Kommentatoren schrieben, dass ich gute Haare und gute Zähne habe. Und dass ich ein paar ganz coole Filme gemacht habe." Das habe sie schlussendlich wieder etwas versöhnlich gestimmt.

"Ich durfte mit Betty White herumblödeln und bin kürzlich ins All geflogen. Insgesamt hatte ich bislang ein ziemlich gutes Leben und eine prima Karriere", sagte die Schauspielerin abschließend. Ihren Ausflug in die Klatschspalten des Internets wird sie so schnell allerdings nicht wiederholen. "Von jetzt an nutze ich das Netz nur noch zum Shopping. Mich selbst werde ich in Zukunft nicht mehr googeln", so Bullock.

  • Frank Siering