Siegfried & Roy Roy außer Lebensgefahr


Der weiße Tiger, der den Magie-Künstler Roy Horn schwer verletzt hat, wurde aus der Quarantäne entlassen und befindet sich wieder unter Artgenossen. Unterdessen ist Roy Horn außer Lebensgefahr.

Elf Tage nach der Attacke auf den Magier Roy Horn (59) ist der weiße Tiger Montecore aus der Quarantäne entlassen worden. Er befände sich jetzt wieder in der Gesellschaft von Siegfried & Roys "Tierfamilie", teilte der Sprecher der Dompteure, Dave Kirvin, mit. Mehr als 60 weiße Tiger und Löwen leben im Wildgehege vom Mirage Hotel und Casino in Las Vegas. Montecore werde vorläufig noch von den Besuchern abgeschirmt, sagte Kirvin. Bis zu 5000 Menschen besuchen täglich das "Secret Garden"-Gehege, um die seltenen weißen Raubkatzen aus der Nähe zu sehen.

Nach dem Angriff auf den deutschstämmigen Dompteur Roy Horn während einer Bühnenshow am 3. Oktober wurde Montecore in dem Hotelkomplex unter Quarantäne gestellt. Die Behörden wollten sicher stellen, dass der Tiger nicht an Tollwut leidet. Eine Mitarbeiterin des Tierschutzamtes habe den 7-jährigen Montecore jetzt für gesund befunden, teilte eine Sprecherin mit.

Horns Zustand weiter kritisch

Horns Zustand wird von den Ärzten weiterhin als "kritisch" eingestuft, er ist nach Angaben seines Partners Siegfried Fischbacher aber außer Lebensgefahr. Sprecher Kirvin äußerte sich ebenfalls optimistisch: "Ging es Anfangs nur ums Überleben so sprechen wir jetzt von Genesung."

Kirvin zufolge soll dem Tiger Montecore "ein langes, glückliches Leben" im Wildgehege des Mirage Hotels beschieden sein. Nach Angaben von Horns Partner, Siegfried Fischbacher, soll der schwerverletzte Roy auf dem Weg ins Krankenhaus den Wunsch geäußert haben, dass dem Tiger nichts angetan werde. Auch Fischbacher nahm die Raubkatze in Schutz. Der weiße Tiger habe Roy nicht töten wollen. Es sei ein Unfall gewesen, sagte der Magier in der vergangenen Woche im US-Fernsehen.


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