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Zufallsbegegnung: So einfach trickst Jan Böhmermann Til Schweiger im Flugzeug aus

In diesem Leben werden Jan Böhmermann und Til Schweiger wohl keine Freunde mehr. Jetzt saßen sie per Zufall im selben Flieger. Mit diesem Trick versuchte Böhmermann, eine Konfrontation zu vermeiden.

Jan Böhmermann und Til Schweiger

Jan Böhmermann (l.) und Til Schweiger mögen sich nicht.

Es vergeht kaum eine Sendung von Jan Böhmermann, in der er sich nicht über Til Schweiger lustig macht. Der Schauspieler und "Tatort"-Kommissar ist ob seiner eigenwilligen Aussagen und Postings ein willkommenes Opfer für den Satiriker und Moderator. Die Folge: Gegenseitige Beschimpfungen und Missachtung. Schweiger bezeichnete Böhmermann sogar als "Vollspacko".

Umso spannender war die zufällige Begegnung der beiden in einem Flugzeug. Beide saßen am vergangenen Wochenende zusammen in einer Maschine nach Hamburg. Das berichtet Böhmermann in seinem Spotify-Podcast "Fest und Flauschig". Demnach sei er erst durch eine SMS von Olli Dittrich darauf aufmerksam geworden, dass er im selben Flieger wie Schweiger saß. Für Böhmermann begannen bange Minuten.

Jan Böhmermann hält "Kopfnuss" von Til Schweiger für möglich 

"Ich habe den ganzen Flug an nichts anderes mehr gedacht, als: Wie wird das, wenn wir aufstehen?“, berichtete Böhmermann von seinem Erlebnis mit dem ungeliebten Schauspieler. Er habe sich eine Stunde lang überlegt, wie er eine Begegnung beim Aufstehen und Verlassen des Fliegers verhindern könne. Denn aufgrund der Vorgeschichte der beiden hielt der Moderator die Wahrscheinlichkeit für groß, dass er eine "Kopfnuss oder einen Faustschlag" bekomme.


Er habe erst überlegt, Schweiger in einem Überraschungsmoment zu Boden zu reißen, doch diese Strategie habe er schnell wieder verworfen. Stattdessen kam eine andere Taktik zum Einsatz: "Ich habe mich von ihm weggedreht, in mein Handy geguckt und extra vorher diese komischen Noise-Cancelling-Kopfhörer aufgesetzt und ganz laut Musik gehört, damit man das auch hört, dass ich Musik höre", erläuterte Böhmermann. "Er hätte mir schon auf die Schulter tippen und das Gespräch aktiv beginnen müssen."

"Die Konfro war nur eine Helena-Fürst-Sekunde entfernt"

Die Taktik ging auf. Obwohl Schweiger seinen Kontrahenten vermutlich gesehen hat, sprach er Böhmermann nicht an. "Ich habe den Hass an meinem Rücken gespürt. Die Konfro war nur eine Helena-Fürst-Sekunde entfernt", sagte Böhmermann. 

Das Fazit des Moderators: "Ich bin dem Tod nur ganz knapp von der Schippe gesprungen. Tod durch Til Schweiger. Oder halt einer Freundschaft, die ewig hält. Das wäre viel schlimmer als ein Gewaltakt gewesen. Dann wäre ich im nächsten Til-Schweiger-'Tatort' zu sehen als sein Assistent.“

Hinweis: Dieser Text war einer der meistgelesenen Artikel auf stern.de im Jahr 2017 - zum Jahresrückblick spielen wir die besten Artikel in loser Reihenfolge bis zum Ende des Jahres.

Til Schweiger


mai