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Britischer TV-Koch "Ich bin sauer": Starkoch Jamie Oliver schämt sich für den Brexit

"Ich bin sauer": Warum sich Starkoch Jamie Oliver für den Brexit schämt
"Ich war von Anfang an gegen den Brexit und habe garantiert nicht dafür gestimmt", so der britische Starkoch Jamie Oliver
© David Sandison / DPA
Es sei ihm "peinlich": Der britische Starkoch Jamie Oliver schämt sich für den Brexit - und sorgt sich um den Fortbestand der internationalen Beziehungen. Trotz des EU-Austritts Großbritanniens bleibt der TV-Koch aber verhalten optimistisch.

Der britische Starkoch und Autor Jamie Oliver ("Jamie kocht Italien") schämt sich für den Brexit. "Ich bin sauer darüber und es ist mir peinlich", sagte Oliver der Deutschen Presse-Agentur. "Ich war von Anfang an gegen den Brexit und habe garantiert nicht dafür gestimmt. Ich habe zu der Zeit (des Referendums) klar Stellung bezogen und war der Meinung, dass das eine wirklich, wirklich schlechte Idee ist."

Jamie Oliver: "Ich weiß nicht, wie es werden wird"

Vor allem sorgt sich der 43-Jährige um den Fortbestand der guten internationalen Beziehungen in der Landwirtschaft und der Lebensmittelindustrie nach dem EU-Austritt Großbritanniens. "Ich weiß nicht, wie es werden wird, und das ist das Problem", sagte Oliver. Allerdings müsse man den Ausgang der Abstimmung respektieren. "Entweder man glaubt an die Demokratie oder nicht. Wenn man daran glaubt, kann man das nicht ignorieren."

Trotz aller Sorge bleibt der TV-Koch verhalten zuversichtlich. "Ich denke schon, dass wir das positiv gestalten können", sagte er. "Aber die Frage ist, wie viele Jahre es holprig wird und wie holprig es wird."

Am 29. März 2019 will Großbritannien die EU verlassen. Am Wochenende hatte die EU das ausgehandelte Austrittspaket angenommen, nun muss noch das britische Parlament darüber abstimmen.

fs DPA

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