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Pornodarstellerin: Affäre mit Trump? Lügendetektor bestätigt die Version von Stormy Daniels

Bereits 2011 wollte Stormy Daniels mit ihrer Geschichte über eine Affäre mit Donald Trump an die Öffentlichkeit gehen, führte sogar einen Lügendetektortest durch. Die Ergebnisse wurden nun publik und bestätigen ihre Darstellung.

Affäre mit Trump: Stripperin, Pornostar und frühere Kandidatin für den US-Senat: Wer ist Stormy Daniels?

Bevor ins Weiße Haus eingezogen ist, soll er ein ziemlich wildes Liebesleben geführt haben. Mehrere Frauen behaupten zumindest, mit ihm eine Affäre gehabt zu haben. Unter ihnen ist auch die Pornodarstellerin Stormy Daniels, die mit bürgerlichem Namen Stephanie Clifford heißt. 2006 soll sie ein Verhältnis mit Trump gehabt haben. Ein Lügendetektortest aus dem Jahr 2011 bestätigt nun ihre Darstellung. 

Der Test fand auf Wunsch des Verlags Bauer Publishing statt. Damals gab Storamy dem Reporter Jordi Lippe-McGraw ein Interview, in dem sie von der Affäre berichtet hatte. Der Verlag forderte den Test als Sicherheit ein, veröffentlichte das Interview aber nicht. Erst Anfang dieses Jahres wurde es im Magazin "In Touch" publik gemacht, das ebenfalls Bauer Publishing gehört.

Prüfer bescheinigen Stormy Daniels "keine Hinweise auf eine Täuschungsabsicht"

Nun spielte Michael Avenatti, der Anwalt von Daniels, die Ergebnisse des Tests US-Medien zu, unter anderem dem "Wall Street Journal" und CNN. Laut den Unterlagen hat Daniels die folgenden Fragen mit einem "Ja" beantwortet: Haben Sie im Juli 2006 vaginalen Geschlechtsverkehr mit Donald Trump gehabt? Hatten Sie ungeschützten Sex mit Donald Trump im Juli 2006? Hat Trump Ihnen einen Auftritt in "The Apprentice" (US-Reality-Show mit Donald Trump, Anm. d. Red.) zugesagt?

Der Test, den Daniels abgelegt hat, wurde an der Johns Hopkins University entwickelt und von einem Computeralgorithmus ausgewertet. Demnach hat sie die Fragen bezüglich des Geschlechtsverkehrs mit Donald Trump "wahrheitsgetreu" beantwortet. 

Uneindeutig bleib, ob Trump der Pornodarstallerin eine Rolle in seiner Serie "The Apprentice" versprochen hatte. Die Testprüfer konnten jedoch auch "keine Hinweise auf eine Täuschungsabsicht" erkennen, schrieben sie in ihrem Bericht.

Eine Kombo links zeigt den US-Präsidenten Donald Trump und rechts, dass er Klee in der Tasche für das Eintstektuch trägt

25.000 Dollar für Testergebnisse

Für die Ergebnisse des Lügendetektortests und die dazugehörigen Videoaufnahmen von der Durchführung musste Daniels übrigens 25.000 Dollar bezahlen, wie ihr Anwalt Avenatti gegenüber der CNN berichtete. "Wir haben dies getan, um sicherzustellen, dass die Daten während des Rechtsstreits in Sicherheit sind, nicht manipuliert oder zerstört werden", schrieb er in einer Erklärung. "Wir haben es getan, nachdem wir erfahren hatten, dass mehrere verschiedene Parteien, einschließlich der Mainstream-Medien, versuchen das Video und die Dateien zu erwerben oder sogar zu zerstören oder für ihre ruchlosen Zwecke zu missbrauchen."

Anwalt Avenatti selbst verbreitete eine Aufnahme aus dem Video über Twitter.

ivi