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Sylvie van der Vaart: Mit Haarteil zurück auf der Showbühne

Trotz Krebs-Diagnose steht Sylvie van der Vaart für die RTL-Produktion "Das Supertalent" wieder vor der Kamera. Mit einem Haarteil dreht sie zurzeit in Berlin. Hinter den Kulissen sprach sie erstmals über ihre Chemo und ihr neues Leben.

Erst Mitte Juni war bei der 31-jährigen Ehefrau von Fußball-Profi Rafael van der Vaart Brustkrebs diagnostiziert worden. Trotz dieser Diagnose und Chemotherapie steht Moderatorin Sylvie van der Vaart derzeit für die neue Staffel von "Das Supertalent" (RTL) zusammen mit Dieter Bohlen, 55, und Bruce Darnell, 52, vor der Kamera - mit Perücke. In einem Interview mit der "Bild"-Zeitung hat sie nun offen über ihre Chemotherapie gesprochen.

Die wöchentliche Behandlung sei "keine Spaßtherapie", sagte die 31-Jährige. Erst vor wenigen Tagen habe sie sich wegen der ausfallenden Kopfbehaarung ein permanentes Haarteil aus Echthaar implantieren lassen. "Ich bin keine Frau, die mit einem Tuch auf dem Kopf rumlaufen will oder sich abends im Spiegel ohne Haare sehen möchte."

Die Chemotherapie vertrage sie aber gut. Sie habe keinen komischen Geschmack im Mund und fühle sich nach den Klinikterminen nicht matt. "Es läuft alles ganz normal. Ich esse normal, mache meine Aerobic-Übungen", sagte van der Vaart, die am Freitag als Jurorin der RTL-Sendung "Das Supertalent" auf den Fernsehbildschirm zurückkehrte. Trotz ihrer Erkrankung sei sie "glücklich", sagte die Gattin von Fußballer Rafael van der Vaart. Sie verdränge die Gedanken an den Brustkrebs. "Ich denke positiv! Das ist meine Medizin."

Gleich im Anschluss an die Dreharbeiten soll van der Vaart die nächste Phase ihrer Chemotherapie antreten. Die "Supertalent"-Drehtermine wurden von dem Sender RTL van der Vaarts gesundheitlichen Verfassung angepasst. "Wir wollen diese schwere Zeit gemeinsam durchstehen und helfen, wo wir können", sagt RTL-Sprecherin Anke Eickmeyer. Ausgestrahlt wird die dritte Staffel der Sendung "Das Supertalent", in der Menschen mit einem Talent oder einer besonderen Begabung gesucht werden, voraussichtlich im Herbst dieses Jahres.

kmi/AFP / AFP