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Trailer zu Dokumentarfilm "Finde das entsetzlich": Til Schweiger spricht sich gegen Corona-Impfung von Kindern aus

Schauspieler Til Schweiger
Schauspieler Til Schweiger
© Britta Pedersen / DPA
Til Schweiger spricht sich in einem Trailer zu einem Dokumentarfilm mit deutlichen Worten gegen die Corona-Impfung von Kindern aus. Neben Schweiger kommen vor allem österreichische Prominente und Ärzte darin zu Wort.

Schauspieler Til Schweiger hat sich im Trailer zu einem Dokumentarfilm mit dem Titel "Eine andere Freiheit" resolut gegen die Impfung von Kindern ausgesprochen. In dem sechsminütigen Clip der Produktionsfirma Schutzfilm sagt Schweiger: "Für Kinder ist dieses Virus absolut harmlos und die Gefahr von so einer Impfung, die man nicht erforscht hat, ist ungleich höher als der Virus selber, deswegen halte ich persönlich das für entsetzlich, entsetzlich finde ich das."

Damit widerspricht Schweiger allerdings dem aktuellen Erkenntnisstand der Ständigen Impfkommission (Stiko). Die empfiehlt seit dem 16. August die Impfung für Kinder ab zwölf Jahren, da "nach gegenwärtigem Wissensstand die Vorteile der Impfung gegenüber dem Risiko von sehr seltenen Impfnebenwirkungen überwiegen". Für Kinder unter zwölf Jahren ist bislang kein Impfstoff zugelassen.

Die Webseite von Schutzfilm war am Sonntag offenbar wegen zu vieler Aufrufe nicht erreichbar, weswegen kurzfristig nicht mehr über die Produktionsfirma herauszufinden war. Der gleichnamige Youtube-Kanal, auf dem das Video veröffentlich wurde, hat lediglich knapp 1900 Abonnenten (Stand Sonntag 18:30 Uhr).

Schweiger spricht darin auch davon, dass "das Grundgesetz mehr oder weniger außer Kraft gesetzt" wurde. "Damit werden die Leute praktisch erpresst oder verführt. Man sagt: Wir geben euch einen Teil eurer Grundrechte, die man uns ja eigentlich wegen der Verfassung nicht nehmen darf, aber dann könnt ihr wieder reisen und die Kinder können wieder ohne Angst zu Oma gehen."

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Til Schweiger und viele Österreicher

Neben Schweiger kommen in dem Trailer vor allem österreichische Künstler, Ärzte und Wissenschaftler zu Wort. Die Spendenkontonummer auf der Webseite der Produktionsfirma ist ebenfalls eine österreichische.

Schauspielerin Nina Proll etwa sagt zur möglichen Impfung von Kindern, als Mutter sei sie nicht bereit, ihre Kinder für so ein Experiment zur Verfügung zu stellen. Ihre Kollegin Miriam Stein kritisiert einen eingespielten Song, der zum Impfen auffordert mit den Worten: "Warum braucht eine Impfung, die effektiv ist und vor einer gefährlichen Krankheit schützt, eine solche Werbekampagne? Wenn ich mich in einem abstürzenden Flugzeug befinde, dann brauche ich ja auch keinen, der da rumhüpft und sagt: Willst du einen Fallschirm oder willst du keinen?"

Der Trailer steigt ein mit einer Zahl vom US-amerikanischen Center for Disease Control and Prevention (CDC), wonach die Überlebensrate bei Covid 19 "Kindern unter 18 Jahren ohne medikamentöse Behandlung 99,998 Prozent" betrage. Anschließend äußern sich zwei Mediziner sanft skeptisch zum Kosten-Nutzen-Verhältnis einer Covid-Impfung. Beide betonen jedoch, dass sie sie einem 16-Jährigen trotzdem empfehlen würden, respektive für sicher halten.

Stiko empfiehlt seit Mitte August Impfung ab zwölf

In Deutschland hatte sich die Ständige Impfkommission (Stiko) lange mit einer Impfempfehlung für Kinder ab zwölf Jahren zurückgehalten und dabei auf den noch unklaren Nutzwert dieser Impfung verwiesen, da Corona-Infektionen bei jungen Menschen in aller Regel sehr harmlos verlaufen. Mitte des Monats aktualisierte die Stiko dann die Empfehlung für Kinder und Jugendliche. Nach gegenwärtigem Wissenstand überwögen "die Vorteile der Impfung gegenüber dem Risiko von sehr seltenen Impfnebenwirkungen", hieß es zur Begründung. Für Kinder unter zwölf Jahren gibt es aktuell keinen zugelassenen Impfstoff in der EU.

Til Schweiger hat den Samstag veröffentlichten Trailer bis Sonntagabend bislang noch nicht auf seinen eigenen Social-Media-Kanälen geteilt oder kommentiert.

Quelle:Youtube

fin

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