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Rammstein-Sänger: "Wenn er ausrastet, dann zu Recht": Sophia Thomalla kommentiert Vorwürfe gegen Till Lindemann

Rammstein-Sänger Till Lindemann soll in einer Münchner Hotelbar mit einem Gast aneinandergeraten sein. Warum, ist bisher unklar. Seine Ex-Freundin Sophia Thomalla hat sich jetzt zu dem Vorfall geäußert.

Till Lindemann und Sophia Thomalla

Trotz Trennung befreundet: Till Lindemann und Sophia Thomalla im Januar 2018

Picture Alliance

Fast fünf Jahre waren sie ein Paar: Musiker Till Lindemann und Schauspielerin Sophia Thomalla. Auch nach ihrer Trennung im November 2015 sind der Rammstein-Frontmann und die Tochter von Schauspielerin Simone Thomalla eng befreundet. Dass der 54-Jährige einen Mann in einem Münchner Hotel geschlagen und dabei verletzt haben soll, kann sich die 29-Jährige nicht wirklich vorstellen. "Till ist der höflichste Mensch, den ich kenne. Ich wüsste nicht, was ihn aus der Ruhe bringen sollte", sagte Thomalla der "Bild"-Zeitung. Sie fügte aber auch hinzu: "Wenn er ausrastet, dann zurecht."

Was ist passiert? Lindemann wird vorgeworfen in der Nacht zum Samstag während eines Aufenthaltes in München einen Hotelgast verletzt zu haben. Seine Band Rammstein spielte am Wochenende zwei Konzerte in der bayerischen Landeshauptstadt und gastierte offenbar im Hotel "Bayerischer Hof", wo es zu der Auseinandersetzung gekommen sein soll.

Till Lindemann geriet offenbar mit Hotelgast aneinander – warum, ist noch unklar

Demnach geriet Lindemann mit einem Hotelgast aus Hamburg aneinander. Der Vorfall soll sich an der Hotelbar zugetragen haben. Warum, ist derzeit unklar: Der "Bild"-Zeitung zufolge soll der Hotelgast Lindemann um ein Selfie gebeten haben, doch der lehnte ab. Daraufhin soll der Mann die weibliche Begleitung des Rammstein-Sängers beleidigt haben. Nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" sei der Sänger selbst beleidigt worden.

Nach der mutmaßlichen verbalen Aggression, dessen Adressat noch unklar ist, soll Lindemann handgreiflich geworden sein. Die "Bild"-Zeitung berichtete, der 56-Jährige habe den Hotelgast mit seinem Ellenbogen ins Gesicht geschlagen. Dabei soll dieser verletzt worden sein. Über das vermeintliche Opfer sagt Thomalla: "Provozieren, dann kassieren und im Nachhinein dafür die Polizei rufen ist meiner Meinung nach der unmännlichste Zug, den ich kenne."

Polizei bestätigt Einsatz wegen einfacher Körperverletzung

Ein Polizeisprecher bestätigte "Spiegel Online", dass am 8. Juni gegen drei Uhr in einem Hotel am Münchner Promenadeplatz ein 56-jähriger Mann aus Berlin und ein 54-Jähriger aus Hamburg in Streit geraten seien. Dabei sei einer der beiden im Mundbereich verletzt worden, habe aber nicht im Krankenhaus behandelt werden müssen. Die "Süddeutsche Zeitung" berichtete, der Hamburger habe Nasenbluten erlitten – die "Bild" vermeldete einen Kieferbruch.

"Wir haben eine Anzeige wegen Körperverletzung aufgenommen. Tatverdächtig ist ein 56-jähriger Berliner, Geschädigter ist ein 54-jähriger Hamburger", zitierte die "Bild"-Zeitung einen Sprecher der Polizei. Laut "Süddeutscher Zeitung" wolle sich die Münchner Polizei nicht näher zu dem Vorfall äußern, bestätigte aber "einen Einsatz im Zuge einer einfachen Körperverletzung".

Quellen: "Bild", "Süddeutsche Zeitung", "Spiegel Online"

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jum/fs